Kobel wird zum Helden
Schweiz löst Viertelfinal-Ticket nach Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien
Die Schweiz hat sich in einem packenden Achtelfinale gegen Kolumbien durchgesetzt. Gregor Kobel wurde zum Helden. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft 2026 ist offiziell beendet. Als Achter und damit letzter Teilnehmer löst die Schweiz das Viertelfinal-Ticket nach einem dramatischen Spiel gegen Kolumbien. Erst im Elfmeterschießen konnten sich die Schweizer mit 4:3 durchsetzen. Zuvor lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes, aber sehr umkämpftes Achtelfinale, welches Chancen auf beiden Seiten bot.
Letztlich wurde ausgerechnet Kolumbiens Kapitän Davinson Sanchez und Cucho Hernandez mit ihren verschossenen Elfmetern zu den Pechvögeln. Bei den Eidgenossen hat lediglich Ex-Dortmunder Manuel Akanji verschossen, Gregor Kobel dafür einmal stark gehalten. Letztlich avancierte der BVB-Keeper damit zum Helden der Schweiz, die jetzt im Viertelfinale auf Lionel Messi und Argentinien trifft.
Vorbericht: Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien offenbar auf Shootingstar Johan Manzambi verzichten. Der 20-Jährige vom SC Freiburg zog sich nach Medienberichten im Abschlusstraining eine Knieverletzung zu und soll in der Partie am Dienstag (22 Uhr MESZ – alle TV-Infos hier) nicht einsatzbereit sein.
Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze im Turnier und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Er verletzte sich nun offenbar bei einer Spielform ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste das Training abbrechen. Eine anschließende MRT-Untersuchung schloss laut dem Schweizer Medium Blick immerhin eine schwere Verletzung aus. Ob der Mittelfeldspieler, sollte die Schweiz weiterkommen, im weiteren Turnierverlauf noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist offen.
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Die Personalsorgen der Schweizer gehen damit über die bereits angeschlagenen Michel Aebischer und Luca Jaquez hinaus. Auch Rubén Vargas und Djibril Sow mussten das Abschlusstraining vorzeitig beenden. „Es wäre ein riesiger Verlust, wenn sie morgen nicht auf dem Platz stehen könnten“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin mit Blick auf die möglichen Ausfälle von Manzambi, Vargas und Sow am Montag.
Für Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die Fußball-Weltmeisterschaft sogar vorzeitig komplett beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem Spiel gegen die Schweiz in Vancouver. „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, sagte Lorenzo: „Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“
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Der 33 Jahre alte Mittelstürmer hatte sich beim Sieg im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zugezogen. Details dazu nannte Lorenzo nicht. Er bestätigte hingegen, dass ein Virus die Runde gemacht habe unter den Spielern. Es seien jedoch alle fit, es gehe allen gut.
Laut der kolumbianischen Zeitung El Tiempo erlitt Córdoba einen Muskelfaserriss im linken Adduktorenmuskel. Kolumbien habe auch keinen anderen Stürmer dieses Profils, der körperlich robust genug sei, befand das Blatt. Córdoba spielte in Deutschland für den FSV Mainz, den 1. FC Köln und Hertha BSC. Seit dem Sommer 2021 steht der Angreifer bei FK Krasnodar in Russland unter Vertrag. (rele)
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