Skandinavier sorgen für neuen Fan-Kult
Norwegen-Fans wie einst die Wikinger – der WM-Netzfund des Tages
Fans aus dem hohen Norden sorgen wieder für WM-Kult: Wie einst die Wikinger „rudern“ sich die norwegischen Anhänger durch Nordamerika.
Zum Turnierauftakt gab es für Erling Haaland und sein Team viel Grund zum Jubeln: Mit 4:1 fertigte Norwegen den Irak ab und stellte damit bereits klar die Weichen in Richtung K.-o.-Runde. Bei den Fans herrschte aber schon vor dem Doppelpack von Haaland außergewöhnlich gute Stimmung. Die norwegischen Anhänger „rudern“ sich durch das Turnier in Nordamerika – unser WM-Netzfund des Tages.
Dass Fans aus Skandinavien bei großen Turnieren für Kult sorgen, hat quasi schon Tradition. Bei der EM 2016 vor zehn Jahren waren es die Isländer, die mit dem sogenannten „Viking-Clap“ international für Begeisterung sorgten. Die kleine Nation schaffte es damals sensationell bis ins Viertelfinale, und schaltete unter anderem England im Achtelfinale aus.
Norwegen setzt bei der WM voll auf den Wikinger-Vibe
Norwegen wird es seinen Nachbarn gleichtun wollen. Und zumindest in Sachen Fan-Unterstützung sind sie auf dem besten Weg dahin. Egal ob im Stadion, auf der Straße oder auf der nächsten Rolltreppe. Wie einst die Wikinger rudern die norwegischen Fans sich durch das Turnier. Parallele zum Island-Jubel: Auch hier wird die Aktion durch ein martialisches „Huh!“ eingeleitet.
Erst langsam, dann immer schneller – so schallen die Trommelschläge bei den Ruder-Aktionen durch die Menge. Und so wie ihre Fans scheinbar unaufhaltsam an Geschwindigkeit aufnehmen, so wollen sicher auch die norwegischen Spieler durchs Turnier fegen. Diese hatten mit einem Mannschaftsfoto im Wikinger-Stil den Trend vor der WM schon ins Rollen gebracht.
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Es ist für das Land aus Nordeuropa die erste WM seit 1998 und bisher sieht es gut aus, dass diese auch erfolgreich verlaufen wird. Nach dem Sieg gegen den Irak trifft man nun auf einen vermutlich deutlich stärkeren Gegner: Der Senegal hielt gegen Frankreich lange Zeit gut mit, musste sich am Ende aber trotzdem geschlagen geben. Anstoß ist am frühen Dienstagmorgen (02:00 Uhr deutscher Zeit) im MetLife Stadium von New York. (phm)
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