„Die Akte ist geschlossen“
Woltemade wechselt nicht zum FC Bayern – Stuttgart-Bosse beenden Poker vor Supercup
Der FC Bayern kann Nick Woltemade wohl nicht verpflichten. Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart haben den Transfer-Poker endgültig für beendet erklärt.
Stuttgart – Vor dem Supercup zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern (der Live-Ticker zum Spiel) waren alle Augen auf ihn gerichtet: Nick Woltemade. Der Stürmer gilt seit Wochen als Wunschspieler des FC Bayern, sein Berater verkündete selbst mehrfach den Wechselwunsch – doch der VfB Stuttgart will ihn unbedingt halten.
Kurz vor Anpfiff des Supercups hat VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle dem Wechsel nun endgültig einen Riegel vorgeschoben und deutlich gemacht, dass Woltemade nicht nach München wechseln wird. „Die Akte ist geschlossen“, erklärte Wehrle am Rande der Partie bei Sky und Sat1. „Nick ist ein Schlüsselspieler für uns. Wir haben große Ziele – und dafür brauchen wir unsere Besten.“
VfB-Bosse werden deutlich: Transfer von Nick Woltemade zum FC Bayern vom Tisch
Wehrle ergänzte: „Wir haben sportliche Ziele, die wollen wir erreichen. Wir mussten irgendwann sagen: Jetzt ist gut - und so ist es jetzt.“ Vor dem brisanten Duell um den Supercup gegen die Münchner am Samstagabend betonte zudem Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, dass das Thema nun abgeschlossen sei. „Wir beschäftigen uns damit ab sofort nicht mehr“, erklärte Wohlgemuth bei Sat1.
Statt eines Wechsels darf Woltemade nun aber wohl auf eine Gehaltserhöhung hoffen. Man habe man „schon vor ein paar Wochen mit seinem Berater zusammen gesessen“, erklärte Wehrle. „Insofern werden wir das auch in den kommenden Tagen nochmal machen, keine Frage. Wir sind daran interessiert, dass alle Parteien zufrieden sind.“
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Woltemade will zum FC Bayern wechseln – doch VfB lässt ihn nicht ziehen
In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Treffen und Gespräche der VfB- und FCB-Verantwortlichen über einen Wechsel von Stürmer Woltemade gegeben. Zuletzt sollen die Münchner ihr Angebot deutlich nachgebessert haben und eine Offerte von mehr als 60 Millionen Euro abgegeben haben.
Der VfB blieb jedoch hart und verwies stets auf den langfristigen Vertrag Woltemades bis 2028 – und auf dessen große sportliche Bedeutung für die Zukunft. Die Schwaben zogen damit auch den Unmut von Woltemades Berater Danny Bachmann auf sich, der dem VfB öffentlich fehlende Verhandlungsbereitschaft vorgeworfen hatte und sogar einen Wortbruch in vorherigen Absprachen anprangerte. (LuHa)
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