Kein Wechsel zum FCB
Zu spätes Telefonat von Eberl: FC Bayern verpasst Transfer des Wunschspielers
Der FC Bayern München bleibt im Werben um Jamie Gittens erfolglos. Sportvorstand Max Eberl nahm zu spät Kontakt auf, um mit dem BVB zu verhandeln.
Dortmund/München – Der Transfer-Poker um Jamie Gittens ist entschieden – und der FC Bayern München geht leer aus. Der 20-jährige Flügelspieler von Borussia Dortmund wechselt für 65 Millionen Euro zum FC Chelsea, obwohl Bayerns Sportvorstand Max Eberl in letzter Minute noch versucht hatte, den Deal zu verhindern.
Bayern-Sportvorstand Eberl mit Last-Minute-Versuch bei Gittens
Wie die Bild in ihrem Podcast „Bayern-Insider“ enthüllte, meldete sich Eberl erst am vergangenen Wochenende beim BVB, um das Bayern-Interesse zu hinterlegen. Der Anruf bei Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl kam am Samstag – zu einem Zeitpunkt, als Gittens bereits auf dem Weg nach London war, um den Medizincheck bei Chelsea zu absolvieren.
Bayern bot offenbar 55 Millionen Euro für den englischen Nationalspieler, während Chelsea bereits 65 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hatte. „Gittens war ein Top-Kandidat auf der Eberl-Liste für die vakante Außenstürmer-Position“, berichtet die Bild. Warum der Bayern-Funktionär jedoch erst so spät aktiv wurde, blieb ungeklärt.
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Der FC Chelsea hatte bereits seit Wochen intensiv um Gittens geworben und dem Spieler einen lukrativen Vertrag bis 2032 angeboten. Gittens wollte zudem unbedingt in seine englische Heimat zurückkehren, was den Blues einen entscheidenden Vorteil verschaffte.
Rückschlag für Bayerns Transferpolitik
Trotz der Last-Minute-Bemühungen der Bayern war der Deal praktisch bereits besiegelt. Für den FC Bayern bedeutet der verpasste Gittens-Transfer einen weiteren Rückschlag in der aktuellen Transferperiode. Der Rekordmeister sucht weiterhin nach Verstärkungen für die Außenpositionen und muss sich nun nach Alternativen umsehen.
Der BVB kann sich hingegen über eine Rekordablöse freuen und diskutiert bereits über die Verwendung der 65 Millionen Euro. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, plant Dortmund bereits eine „Hybrid-Lösung für die Offensive“, um den Abgang von Gittens zu kompensieren. Wen der BVB als Gittens-Ersatz an Land ziehen wird, ist derzeit noch unklar. Auf Sportvorstand Kehl kommt in jedem Fall viel Arbeit zu. (smr)
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