Scheitert ein Wechsel an den Gehaltsvorstellungen?

Zu teuer für Bayern? Spanier-Star Williams fordert wohl XXL-Gehalt

Nico Williams steht schon länger auf dem Wunschzettel des FC Bayern. Der erhoffte Transfer könnte allerdings an den gigantischen Gehaltsforderungen scheitert.

München – Nico Williams steht schon länger auf dem Wunschzettel des FC Bayern. Der erhoffte Transfer könnte allerdings an den gigantischen Gehaltsforderungen scheitert, wie die Daily Mail jetzt enthüllte.

Die Kaderplanungen beim FC Bayern schreiten weiter voran. Nico Williams gehört zu den Wunschkandidaten für den linken Flügel, der Offensivstar von Athletic Bilbao wird schon seit einiger Zeit beobachtet. Die Münchner aber sind in diesem Sommer etwas limitierter auf dem Transfermarkt unterwegs.

Zu teuer für Bayern? Spanier-Star Williams fordert wohl XXL-Gehalt

Florian Wirtz steht ganz oben auf der Einkaufsliste, daher muss an anderen Stellen effizient eingekauft und wenn möglich gespart werden. Etwas, woran ein Williams-Transfer scheitern könnte. Chris Wheeler von der Daily Mail hat jetzt verraten, mit welchen Gehaltsforderungen der Beraterstab des Spaniers in die Verhandlungen gehen wollen.

Im Gespräch sind 400.000 Pfund – pro Woche. Umgerechnet in Euro würde das bedeuten, dass Williams auf ein Jahresgehalt zwischen 24 und 25 Millionen Euro besteht. Eine Summe, die für den FC Bayern kaum zu stemmen sein wird. Zudem entspricht es nicht der Mentalität des Klubs, einen 22-jährigen Shootingstar direkt zum Top-Verdiener zu machen.

Nico Williams

Droht der Transfer zu scheitern?

Williams würde auf einer Stufe mit Jamal Musiala und Harry Kane stehen, Spieler wie Alphonso Davies und Joshua Kimmich hinter sich lassen. Der Linksaußen spielt seit der U18 in Bilbao, hat den internationalen Durchbruch geschafft und ist mittlerweile auch aus der spanischen Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken.

Der Vertrag in Bilbao läuft noch bis 2027, allerdings gibt es eine Ausstiegsklausel, die sich zwischen 60 und 80 Millionen Euro bewegt. Ein stolzer Preis, und in Kombination mit dem geforderten Gehalt wohl zu viel für den FC Bayern. Zumal Williams auch Begehrlichkeiten auf der Insel geweckt hat.

Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten.
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken.
Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Arsenal und Chelsea buhlen um seine Gunst, doch laut Daily Mail sollen selbst diese beiden Klubs, bei denen das Geld etwas lockerer sitzt als in München, im Poker aussteigen, fordert Williams tatsächlich fast 25 Millionen Euro pro Jahr. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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