Neuer Trainer hat Wende hervorgebracht

Sammer begeistert von Kompany: „Hat es geschafft, diesen Verein zu vereinen“

Vincent Kompany hat den FC Bayern wieder in die Erfolgsspur gebracht. Sieben Siege in Folge ohne Gegentor beeindrucken Fans und Experten gleichermaßen. Auch Matthias Sammer ist voll des Lobes für den Belgier.

München - Der FC Bayern hat das wichtige Champions-League-Heimspiel gegen Paris Saint-Germain souverän mit 1:0 gewonnen. Doch schon vor der Partie stimmte Matthias Sammer Lobgesänge für Trainer Vincent Kompany an. „Es hat sich viel geändert. Das spricht aber nicht gegen Thomas Tuchel oder die Vorgänger. Es ist eine Versachlichung hier eingetreten“, sagte der 57-Jährige in der Vorberichterstattung von Amazon Prime.

Vincent Kompanys Bayern stehen wieder besser in der Champions League da, und eine direkte Qualifikation scheint wahrscheinlicher.

Insbesondere vom Führungsstil des jungen Belgiers zeigte sich Sammer beeindruckt: „Als 38-Jähriger führt er wie ein 65-Jähriger, wie ein Übervater mit den Merkmalen der Argumentation des Wesentlichen. Er lässt die Nebenkriegsschauplätze weg. Er hat geschafft, diese Mannschaft, diesen Verein zu vereinen“, fuhr der externe Berater von Topspiel-Gegner Borussia Dortmund fort.

Kompany-Leistung „fast ein Wunder“

Sammer, der das Umfeld des FC Bayern selbst aus seiner Zeit als Sportvorstand kennt, lobte auch den Umgang Kompanys mit der Münchner Führungsetage. „Wir dürfen nicht vergessen: Vorstandsvorsitzende Dreesen, das war nicht klar. Ulis Rolle, Karl-Heinz Rummenigge irgendwo. Es war so eine Unruhe! Max Eberl kam dann dazu, Christoph Freund auch. Der Verein war in einer schwierigen Phase“, erklärte er die für Kompany herausfordernde Ausgangssituation an der Säbener Straße.

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All die sportlichen und politischen Faktoren beim deutschen Rekordmeister so unter einen Hut zu bringen, war für Sammer ebenfalls lobenswert. „Kompany hat einen Sensationsjob erreicht. Das kannst du nicht alleine schaffen. Es ist fast ein Wunder, diese Unruhe fast versachlicht zu haben“, lautete die letzte Strophe seines Lobliedes auf den Trainer der Münchner.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

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