Starker Auftakt bei Klub-WM
Zwei Bayern-Stars nutzen umgehend die USA-Plattform
Der FC Bayern meistert den Auftakt bei der Klub-WM erfolgreich. Für gleich zwei Stars war die Partie gegen Auckland besonders wichtig.
München/Cincinnati – So Recht wusste man beim FC Bayern nicht, wo man vor der Auftaktpartie der Klub-WM gegen Auckland City FC stand.
Das klare und auch in der Höhe verdiente 10:0 (6:0) gegen die überforderten Ozeanien-Kicker zeigte aber deutlich, dass die Truppe von Trainer Vincent Kompany durchaus Bock auf den neuen Wettbewerb hat. Auch wenn die Beweggründe einzelner Akteure durchaus unterschiedlicher Natur sein könnten.
Fakt ist: Die Mannschaft wollte, agierte trotz klarer Führung über weite Strecken der Partie giftig und bespielte Auckland höchst professionell. Da hat man in den vergangenen Jahren Bayern-Teams gesehen, die sich mit Gegnern von diesem Kaliber schwerer taten.
Vor allem zwei Stars spielten sich im ersten Durchgang auffällig in den Vordergrund. Womöglich, weil sie das Schaufenster Klub-WM nutzen möchten?
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Zwei Bayern-Stars nutzen umgehend das USA-Schaufenster
In jedem Fall sorgte Kingsley Coman nach nicht einmal sechs Minuten für den historischen ersten Treffer bei der FIFA Klub-WM. Dabei profitierte der Franzose natürlich davon, dass in der Nacht (MEZ) zuvor Al-Ahly und Inter Miami 0:0 spielten.
Trotz allem war Coman in den ersten 45 Minuten einer der auffälligsten Akteure. Nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer und seiner zweier Assists.
Dem Flügelspieler legt man in München allerdings keine Steine in den Weg, sollte er nach einer Luftveränderung streben. Problem: Coman besitzt an der Säbener Straße noch einen Vertrag bis 2027 und wirklich konkret hat bislang noch kein Team um den 29-Jährigen gebuhlt. Vielleicht ja nach einer erfolgreichen Klub-WM?
„Über diese Streichlisten oder Verkaufskandidaten wird sehr viel geschrieben, wir haben das eine oder andere Statement zu den Spielern abgegeben“, sagte Max Eberl auf Coman angesprochen nach der Partie gegen Auckland in der Mixed Zone: „Sie sind aber trotzdem Spieler des FC Bayern. King (Coman, Anm. d. Red.) ist hier und bringt seine Leistung. Er ist ein sehr, sehr außergewöhnlicher Spieler, der eine ordentliche Runde gespielt hat in der letzten Saison.“
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Durch den Sané-Abgang haben die Bayern-Bosse natürlich nicht mehr den allergrößten Druck, Coman loszuwerden. Dennoch würde eine starke Klub-WM den Marktwert von Coman steigern – und das Geld könnte man dann womöglich in jüngere Flügelspieler investieren.
Einer, der im FCB-Trikot erstmals überhaupt auftrumpfen konnte, war Sacha Boey. Der Rechtsverteidiger, der in der vergangenen Saison fast schon bemitleidenswert schlecht agierte, soll den Verein auch verlassen – und scheint die US-Bühne und die Klub-WM nutzen zu wollen!
Der Rechtsverteidiger (Note 1) traf zum 2:0 selbst und bereite zudem noch das 6:0 durch Michael Olise vor. Mit Boey, Konrad Laimer und Josip Stanisic hat Kompany drei Rechtsverteidiger in seinem Team, weshalb der Franzose gehen soll.
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Sacha Boey überzeugt erstmals im FCB-Trikot
Aufgrund seiner bislang wenig berauschenden Auftritte stehen die Interessenten natürlich nicht Schlange. Immerhin denkt angeblich Galatasaray über eine Rückholaktion (allerdings lediglich per Leihe) nach.
Durch starke Leistungen bei der Klub-WM könnten sich einige Bayern-Stars in den USA ins Blickfeld anderer Vereine spielen. Auch das dient womöglich der Motivation. Vielleicht sorgt genau das am Ende für den Erfolg beim FC Bayern?
Das wäre kurios, aber auch irgendwie passend. (smk)
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