Druck auf seinen Schultern
Andy Borg gesteht große Angst: „Wollte das nicht noch einmal“
Schlagerstar Andy Borg enthüllt, warum ihm die Moderation von „Schlager-Spaß“ viel mehr Freude bereitet als die des „Musikantenstadl“.
Wien – Andy Borg (64) gilt als echter Spaßmacher in der Welt des Schlagers. Wo der Österreicher auftaucht, hat er einen flotten Spruch auf den Lippen und wirkt meistens gut gelaunt. Den Umgang mit dem öffentlichen Leben musste er sich aber erst antrainieren und nach seinem „Stadl“ hat er eine klare Meinung über das Showleben.
Andy Borg verspürte Druck beim „Musikantenstadl“
Andy Borg gilt als talentierter Künstler in der Schlagerbranche. Der „Adios Amor“-Interpret ist nicht nur seit Jahrzehnten erfolgreicher Sänger und tourt durch die Eventhallen der deutschsprachigen Länder, er hat sich auch als Gastgeber verschiedener Schlagershows im Fernsehen etabliert. Für sein „Musikantenstadl“, das er von 2006 bis 2015 als Nachfolger von Karl Moik († 2015) moderierte, wurde er bereits als „Entertainer der Herzen“ ausgezeichnet. Seit einigen Jahren ist er mit seiner Sendereihe „Schlager-Spaß“ im TV erfolgreich. Der gebürtige Österreicher meistert seine Rolle vor der Kamera mit einer lockeren Selbstverständlichkeit.
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Dabei habe er vor allem beim „Stadl“ einen großen Druck auf seinen Schultern gespürt, wie er Die 2 erzählt. Weil die Sendung von großen Fernsehanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt wurde, hätten entsprechend viele Menschen auch beim Programm mitbestimmt. „Ich wollte das nicht noch einmal“, sagt Borg. Beim „Schlager-Spaß“ sei alles etwas kleiner und genauso schön. Er könne nun selbst entscheiden, mit wem er ein Duett singe. Deshalb freue er sich auf die Sondersendung am 24. Dezember als „Weihnachten mit der Schlagerfamilie“. Gerade erzählte Andy Borg, warum er an Weihnachten seine eigene Familie nicht besuchen wird.
Andy Borg musste richtigen Umgang mit Fans zunächst erlernen
Mit der Öffentlichkeit umgehen habe der Österreicher aber erst lernen müssen. Vor allem musste sich der gelernte Automechaniker bewusst machen, dass er als berühmte Person eine Wirkung auf eine große Zahl von Menschen hat. Am Beispiel erklärte er gegenüber dem MDR in einem früheren Interview: „Ich bin ein Morgenmuffel. Wenn ich morgens aus dem Haus ging und mich jemand ansprach, um nach einem Autogramm zu fragen, da musste ich erst lernen, dass ich nicht so reagieren kann, wie ich mich fühle, sondern freundlich“.
Er sieht die Berichterstattung über sich allerdings gelassen: „Auf das, was die Leute über mich denken, habe ich sowieso keinen Einfluss“, so Borg zum MDR. Anstelle von Carmen Nebels (68) Sendung wird es an Heiligabend im SWR und MDR ein „Weihnachten mit Andy Borg“ geben. Zu den bekannten Gästen in der Sonderausgabe der „Schlager-Spaß“-Reihe zählen unter anderen Sänger Helmut Lotti (55), Schauspielerin Rebecca Immanuel (54) und Big-Band-Musiker Tom Gaebel (49). Andy Borg sorgte für einen Schockmoment, als er in einer vergangenen Sendung wegen eines Gasts zu Boden stürzte. Verwendete Quellen: mdr.de, „Die 2“ (Ausgabe 51/2024), tvspielfilm.de
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