Unter Beobachtung
„Es ist nicht Alcatraz“: Andrew erstmals nach Titel-Entzug bei Elite-Sport gesichtet
Andrew kehrt nach seinem dramatischen Sturz erstmals bei einem Ausritt zurück. Sachkundige widersprechen populären Vorstellungen über seine aktuelle Lebenslage.
Windsor – Andrew Mountbatten-Windsor (65) zeigt sich erstmals seit dem Entzug seiner royalen Titel wieder in der Öffentlichkeit. Der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles (77) wird beim Ausritt auf dem Gelände von Windsor Castle gesichtet, wie Aufnahmen der britischen Boulevardzeitung The Sun vom Montagmorgen (17. November) belegen. In Begleitung einer weiblichen Reiterin trabt Andrew durch die königlichen Ländereien. Die Bilder entstehen nur wenige Tage, bevor eine von US-Kongressmitgliedern gesetzte Frist ausläuft, in der Andrew endlich über seine „langjährige Freundschaft“ mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, †2019) Auskunft geben soll.
Der gestresst wirkende Andrew unterhielt sich angeregt mit seiner Begleiterin, während die Pferde durch die königlichen Ländereien trabten. Wie Daily Mail berichtet, lassen die Aufnahmen vermuten, dass Andrew seine 30-Zimmer-Villa Royal Lodge noch nicht geräumt hat – obwohl König Charles ihm die Kündigung des Mietvertrags zugestellt hat. Andrew soll in ein kleineres Anwesen auf dem Sandringham Estate in Norfolk umziehen, doch der Umzug könnte laut Experten noch Monate dauern.
Andrew zwischen Skandal und Komfort: Trotz Epstein-Affäre lebt er weiter auf großem Fuß
Während viele Menschen glauben, Andrew lebe nun in völliger Isolation, zeichnet ein neuer Podcast ein differenzierteres Bild. John McDermott, Produzent der Dokumentarserie „Crown and Controversy: Prince Andrew“ von Caloroga Shark Media, erklärt im Gespräch mit dem britischen News-Portal GB News: „Ich denke, manche Leute stellen sich vor, dass er irgendwo in einer Höhle lebt. Die Realität ist nuancierter. Sein öffentliches Leben ist vorbei, seine Welt hat sich dramatisch verkleinert, aber er wird immer noch auf einem Anwesen leben und Zugang zu Komfort haben. Es ist nicht Alcatraz.“
Die Sichtung erfolgt nur Tage nach der Veröffentlichung brisanter E-Mails, die Andrews Verbindungen zu Epstein in neuem Licht erscheinen lassen. Eine Nachricht von Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell (63) aus dem Januar 2015 scheint zu bestätigen, dass Andrew eine „Massage“ in ihrem Londoner Haus in Belgravia erhielt. Maxwell schrieb laut The Sun damals an Epstein: „Ich muss mich auch in einer Erklärung von dir distanzieren. Und sie brauchen, dass ich sage, ich wusste nichts von einer Massage mit Andrew in meinem Haus.“ Die E-Mail wurde nur Tage verschickt, nachdem Andrew erstmals in US-Gerichtsdokumenten genannt worden war.
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„Es ist eine ganz bestimmte Art von Isolation – privat, eingeschränkt, aber dennoch abgepolstert“, fasst Podcast-Produzent McDermott Andrews aktuelle Lage bei GB News zusammen. Während sein Name bereits von der offiziellen Website der Königsfamilie gelöscht wurde und Gedenktafeln auf den Falklandinseln entfernt werden, genießt Andrew weiterhin die Privilegien seiner Herkunft. Dazu gehört seine militärische Pension aus seiner 22-jährigen Karriere bei der Royal Navy und künftig ein großzügiges monatliches Taschengeld von König Charles. Verwendete Quellen: gbnews.com, thesun.co.uk, dailymail.co.uk
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