Royaler Abstieg
Beweise belasten Sarah Ferguson: Bettel-Mails an Jeffrey Epstein wegen Geld
Neue E-Mails bringen Sarah Ferguson in Bedrängnis. Die Herzogin soll jahrelang Geld vom verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erhalten haben.
London – Die britische Königsfamilie steht im Zentrum eines handfesten Skandals. Sarah Ferguson (65), die Ex-Frau von Prinz Andrew (65), gerät durch neu aufgetauchte E-Mails massiv unter Druck. Die Dokumente legen nahe, dass „Fergie“ über einen Zeitraum von 15 Jahren finanzielle Unterstützung vom verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) erhielt. Die britische Boulevardzeitung The Sun und die britische Tageszeitung Daily Mail berichten übereinstimmend von brisanten E-Mail-Nachrichten.
Diese legen das wahre Ausmaß der Verbindung zwischen Sarah Ferguson und dem in Untersuchungshaft verstorbenen Finanzier offen. Sarah Ferguson stand bereits 2011 in Verbindung zu dem Investmentbanker, als bekannt wurde, dass er ihr mit über 17.000 Euro aus finanziellen Schwierigkeiten half. Das bezeichnete sie später als gigantischen Fehler. Doch die jetzt veröffentlichten E-Mails zeichnen ein weitaus dunkleres Bild. Sie zeigen, dass die ehemalige Herzogin offenbar über Jahre hinweg auf Epsteins Großzügigkeit angewiesen war.
Sarah Ferguson unter Druck: Epstein-Verbindung kostet sie ihre Reputation
Besonders pikant: Nur wenige Wochen nachdem Sarah Ferguson öffentlich verkündet hatte, alle Verbindungen zu Epstein gekappt zu haben, schrieb sie ihm eine versöhnliche E-Mail. Darin bezeichnete sie ihn als „beständigen, großzügigen und großartigen Freund“. Die Enthüllungen werfen auch ein Licht auf Sarah Fergusons Verhalten nach Epsteins Haftentlassung im Jahr 2010.
Laut den E-Mails soll die Herzogin mit ihren Töchtern, Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35), zu den ersten Besuchern gehört haben, die Epstein in New York aufsuchten. Das geschah, nachdem er wegen Sexualdelikten eine Gefängnisstrafe verbüßt hatte. In den Nachrichten behauptet der Ex-Häftling laut Daily Mail selbst, Sarah Ferguson sei „die Erste gewesen, die seine Freilassung feierte“. Außerdem habe sie ihn laut The Sun gebeten, ihr 100.000 Dollar zu „leihen“. Diese Besuche fanden zu einem Zeitpunkt statt, als Epsteins kriminelle Vergangenheit bereits öffentlich bekannt war.
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Die Konsequenzen für Sarah Ferguson ließen nicht lange auf sich warten. Mehrere britische Wohltätigkeitsorganisationen, darunter die renommierte Teenage Cancer Trust, haben ihre Zusammenarbeit mit ihr beendet. Ihr Sprecher erklärte damals, Epstein habe Sarah Ferguson mit rechtlichen Schritten gedroht. Deshalb habe sie sich gezwungen gesehen, die versöhnliche E-Mail zu verfassen. „Er drohte damit, sie zu zerstören“, zitiert die britische Zeitung The Guardian den Sprecher. Die Herzogin habe nur das getan, was ihr juristisch geraten worden sei, um eine Klage zu verhindern. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, dailymail.co.uk, theguardian.com
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