„Wir verleugnen uns“

Nach Uschi Glas und Heino: Nun mischt sich auch Senta Berger in Gender-Debatte ein

Man sieht eine Dreiercollage aus Uschi Glas, Heino und Senta Berger, alle gucken ernst (Fotomontage)
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Uschi Glas und Heino haben bereits über das Thema Gendern gemeckert – jetzt bezieht auch Schauspielerin Senta Berger Stellung.

Heino ärgerte sich im Frühstücksfernsehen übers Thema Gendern – Uschi Glas hält von der Debatte ebenfalls nichts. Jetzt mischt auch Schauspielerin Senta Berger mit.

Osnabrück – Der gendergerechte Sprachgebrauch ist noch nicht überall angekommen. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die deutsche Sprache grundlegend „gerechter“ sein muss. Seit einigen Tagen steht die Debatte auch im Promi-Kosmos im Mittelpunkt. Schauspielerin Senta Berger (82) hat eine klare Meinung dazu …

Heino brachte die Diskussion ins Rollen: Nach Uschi Glas schimpft auch Senta Berger übers Gendern

Eigentlich hatte Schlagerstar Heino (84) im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ nur sein neues Album promoten wollen. Weil sich darauf auch Cover-Versionen von umstrittenen Songs wie „Layla“ finden, wurden aber ernste Themen angesprochen. Der Musiker stellte daraufhin schnell klar: Von moderner Sprache und vom Gendern hält er nicht viel. Auf dem Oktoberfest machte dann auch Uschi Glas (79) im Gespräch mit IPPEN.MEDIA eine klare Ansage zur Gender-Debatte. Jetzt legt Senta Berger nach.

Oktoberfest-Endspurt: Cathy Hummels mit Sohn, Heino und „Bergdoktor“-Star Monika Baumgartner schunkeln nochmal

Cathy Hummels im pinken Dirndl und sohn Ludwig auf der Theresienwiese. Schlagerstar Heino im Wiesnzelt auf der Bühne. Bergdoktor-Star Monika Baumgartner mit Bier in der Hand. (Fotomontage)
Jennifer Knäble, Füsun Lindner, Sarah Brandner, Laura Osswald und Nele Kiper bei der Tiffany-Wiesn in München.
Laura Osswald bei der Tiffany-Wiesn in München
Sarah Brandner bei der Tiffany-Wiesn in München
Oktoberfest-Endspurt: Cathy Hummels mit Sohn, Heino und „Bergdoktor“-Star Monika Baumgartner schunkeln nochmal

Im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sprach die Schauspielerin über die MeToo-Bewegung und deren Auswirkungen in der Öffentlichkeit. Dabei kam sie auch auf Sprache und den Verhaltenskodex innerhalb der Filmbranche zu sprechen. „Ich habe den Eindruck – er mag falsch sein und meinem Alter entsprechen –, dass in der Filmakademie ‚gegendert‘ wird, weil man das jetzt eben so macht. Ob es inhaltlich richtig ist, wage ich zu bezweifeln“, hielt Senta Berger fest.

Senta Berger bald zurück auf der Kino-Leinwand

Im Kinosaal hat man Senta Berger zuletzt vor einigen Jahren gesehen. 2016 spielte sie beispielsweise an der Seite von Florian David Fitz, Elyas M‘Barek, Heiner Lauterbach und Palina Rojinski in „Willkommen bei den Hartmanns“ mit. Jetzt wartet der nächste große Film mit der Schauspielerin: „Weißt du noch“ läuft in den Kinos an und beschäftigt sich mit trostloser Eheroutine, alten Erinnerungen und einem besponderen Experiment.

Quelle: br.de

Politische Korrektheit in Filmsprache: Senta Berger ist genervt

Dass mittlerweile jeder Film, Titel und Inhalt auf die Goldwaage gelegt wird, stört die 82-Jährige ebenfalls. „Kubricks ‚Lolita‘? So ein Film gilt in den USA jetzt als pädophil und ist indiskutabel. In Deutschland ist das eigentlich gar nicht unsere Haltung“, betont der Filmstar. Die gebürtige Österreicherin ist der Meinung, dass Deutschland aus „medialer Verbundenheit“ solche Einstellungen aus Amerika übernimmt.

„Das ist nicht gut. Wir verleugnen uns“, lautet Senta Bergers eindeutige Meinung dazu. Sie hofft insbesondere darauf, dass die Film-Branche nicht allen modernen Bewegungen folgt. Zuletzt sorgte auch der WDR für Aufsehen, weil akte Filme von Kult-Komiker Otto Waalkes mit Warnhinweisen aufgrund von diskriminierenden Aussagen versehen wurden. Verwendete Quellen: Neue Osnabrücker Zeitung (Presseportal)

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