Hass im Netz

Helene Fischer nach Statement gegen Rechtsextremismus übel beleidigt und wüst beschimpft

Helene Fischer und andere Stars haben sich gegen Rechtsextremismus ausgesprochen. Die Konsequenz: Die Schlagersängerin bekommt Hassnachrichten und wird übel beschimpft.

München – Helene Fischer (39) hat in Deutschland eine riesige Fanbase. Die Schlagersängerin ist es gewohnt, dass die Besucher ihrer Konzerte ihr zu Füßen liegen und nimmt sich deswegen auf der Bühne auch oft Zeit für besondere Fanmomente. Doch jetzt bekommt die Musikerin die Schattenseiten des öffentlichen Lebens zu spüren. Als sie offen für ihre Überzeugung einsteht, wird sie plötzlich mit Hassnachrichten bombardiert.

Helene Fischer, Florian Silbereisen und andere Promis setzen Statement gegen Rechtsextremismus

„Diskriminierung, Rassismus, Hass und Gewalt vergiften unsere Gesellschaft. Ich will in einem offenen, toleranten und vielfältigen Deutschland leben und wünsche mir eine bunte Zukunft für unsere Kinder. Wir müssen unsere Werte und unsere Demokratie jetzt verteidigen und dürfen das Feld nicht den Antidemokraten überlassen“, lautet Helene Fischers Statement in einer Kampagne im stern. Darin sprechen sich die Schlagersängerin und Kollegen wie Florian Silbereisen (42), aber auch Schauspieler und Sportler klar gegen Rechtsextremismus aus.

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Für die Aktion erhalten alle Beteiligten viel Zuspruch von den Fans. Sie werden dafür gefeiert, für ihre Meinung einzustehen und öffentlich rechtsextremistische Aktionen, umstrittene Parteien und Entscheidungen anzuprangern. Doch neben den positiven Reaktionen bekommt Helene Fischer auch Gegenwind zu spüren und wird nicht nur kritisiert, sondern beleidigt und beschimpft.

Auch Florian Silbereisen positioniert sich gegen rechts – das sagt er

In der Kampagne des stern rufen die Stars unter anderem zum Wählen auf. Sie wollen Rechtsextremismus bei den kommenden Deutschland- und Europawahlen keine Chance geben. „Nichts, absolut nichts, rechtfertigt Menschenverachtung! Niemals! Wir müssen dafür sorgen, dass niemand Angst haben muss – egal, woran er glaubt, woher er kommt oder wen er liebt“, hält Florian Silbereisen fest. Auch Udo Lindenberg, Collien Ulmen-Fernandes, Maite Kelly, Nelson Müller, Roland Kaiser, Mario Barth, Atze Schröder, Florian David Fitz, Michael „Bully“ Herbig und viele weitere Prominente haben sich geäußert.

Helene Fischer setzt Statement gegen Rechtsextremismus und bekommt Hass und Wut zu spüren

„Sie sollten keine Politik machen, bleiben Sie bei Ihrer Mucke. Was Sie hier von sich geben, geht gar nicht. Wie kommen Sie dazu, rechtschaffende Bürger zu verunglimpfen?“, ärgert sich ein User, der von Helene Fischers Äußerungen so gar nicht begeistert ist. „Systembücklinge trifft es genau“, schimpft ein anderer auf Instagram. „Hoffentlich Karriere-Ende! Unfassbar“, schreibt ein weiterer. Viele Kommentare gehen noch viel weiter unter die Gürtellinie und enthalten regelrechte Beschimpfungen. Doch die Community der Sängerin bleibt stark und stellt sich hinter sie und gegen ihre Kritiker.

„Tolles Statement und so wichtig. Danke“, freut sich jemand über ihren Mut, sich öffentlich zu positionieren. Viele finden die Kommentare unter dem Instagram-Post von Helene Fischer einfach nur erschreckend. „Was ist bloß aus der Menschheit geworden? Jemand spricht sich für eine tolerante Welt aus, in der Rassismus und rechtes Gedankengut keinen Platz haben und wird als Systembückling, geldgeil und als sogenanntes Schaf beschimpft. Das sind doch grundlegende Werte, die sie dort vertritt. Wie kann man denn so dagegen schießen? Macht mir wirklich Angst!“, fasst ein User die Meinung vieler Fans zusammen.

Helene Fischer und einige andere Promis haben sich gegen Rechtsextremismus ausgesprochen. Die Konsequenz: Die Schlagersängerin bekommt Hassnachrichten und wird beschimpft.

Welch schlimme Auswirkungen Hassnachrichten und Kritik haben können, musste die Sängerin in der Vergangenheit schon feststellen. Die Chefin des Helene-Fischer-Fanclubs hat ihren Job wegen Hass im Netz hingeschmissen. Verwendete Quellen: Instagram/ helenefischer, stern.de

Rubriklistenbild: © Imago/ Bildagentur Monn

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