Epstein-Affäre
„Hat viele Fragen zu beantworten“: Virginia Giuffres Bruder fordert Ex-Prinz Andrew heraus
In Washington erhebt Sky Roberts schwere Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor. Der Ex-Royal soll sich endlich den Fragen des Kongresses stellen.
Sky Roberts tritt vor die Kameras im US-Kapitol, an seiner Seite seine Ehefrau Amanda. Zehn Monate nach dem Suizid seiner Schwester Virginia Giuffre (41, † 2025) findet er klare Worte. Gemeinsam mit Politikern stellt er „Virginia‘s Law“ vor – ein Gesetz, das Überlebenden sexuellen Missbrauchs ermöglichen soll, ihre Peiniger zeitlich unbegrenzt vor Gericht zu bringen. Doch Roberts hat noch eine weitere Botschaft, die für Aufsehen sorgt.
Als Journalisten ihn auf das berüchtigte Foto von Andrew Mountbatten-Windsor (65) mit seiner Schwester ansprechen, wird Roberts deutlich. „Ich denke, er sollte sich vor unserem Kongress stellen“, erklärt er, wie die britische Nachrichtenseite GB News berichtet. Andrew habe „eine Menge Fragen zu beantworten“, und die veröffentlichten Akten würden Widersprüche in seinen eigenen Aussagen offenlegen. Der Bruder der Giuffres fügt hinzu: „Ich möchte, dass es heute um Virginia‘s Law geht, damit so etwas nicht wieder passiert, aber Andrew muss sich stellen und Fragen vor unserem Kongress beantworten.“
Emotionaler Appell: Andrew soll sich endlich Fragen des Kongresses stellen und Rechenschaft ablegen
Zur Langwierigkeit gesellt sich noch ein anderes Problem: Die britische Boulevardzeitung Daily Mail zitiert Roberts mit scharfer Kritik an US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi (60). Das Justizministerium steht unter Beschuss, weil Namen mutmaßlicher Täter geschwärzt wurden, während die Identitäten von Opfern nicht ausreichend geschützt wurden. Roberts richtet sich direkt an Bondi: „Pam, ich habe eine klare und einfache Botschaft für Sie. Die Art und Weise, wie diese Regierung und Sie im Besonderen mit Überlebenden umgegangen sind, war nichts weniger als ein Versagen.“
Bei der Pressekonferenz wird Roberts emotional, als er über seine verstorbene Schwester spricht. „Virginia war keine Schlagzeile, sie war eine Tochter, eine Schwester, eine Mutter und ein Mensch“, sagt er laut Daily Mail. Sie habe jahrelang mit dem gerungen, was ihr angetan wurde, und dennoch gekämpft – nicht nur für sich selbst, sondern für andere, die Angst hatten oder zum Schweigen gebracht wurden. Virginia Giuffre hatte behauptet, von Jeffrey Epstein (66, † 2019) an Andrew zu drei Gelegenheiten verkauft worden zu sein – in London und auf Epsteins Privatinsel.
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Senator Chuck Schumer (75) unterstützt Roberts‘ Forderung nach Andrews Aussage vor dem Kongress. Die BBC berichtet, dass Schumer bei der Vorstellung von „Virginia‘s Law“ betont: „Gerechtigkeit sollte nicht verfallen.“ Das Gesetz soll „Verjährungsfristen-Barrieren“ beenden. Roberts übermittelt zudem eine Botschaft der Epstein-Überlebenden Annie Farmer: „Pam, mach deinen Job.“ Er schließt mit den Worten: „Wir sind fertig mit Ausreden, wir sind fertig mit Verzögerungen, keine Lügen mehr, keine Ablenkung mehr, wir wollen Antworten und wir wollen Rechenschaft.“ Virginia Giuffres Familie hatte Andrews Sturz im Oktober 2025 als emotionalen Sieg erlebt. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, gbnews.com, bbc.com
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