„Wie es sich gehört“

Vorwürfe gegen Andrew: König Charles äußert „tiefe Sorge“ und sagt Polizei Unterstützung zu

Neue Vorwürfe gegen Andrew bringen das britische Königshaus in Bedrängnis. König Charles äußert sich – und sagt der Polizei seine Hilfe zu.

Das britische Königshaus steht weiter unter Druck. Andrew Mountbatten-Windsor (65), Bruder von König Charles III. (77), sieht sich mit schweren Anschuldigungen konfrontiert. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Nun reagiert der Monarch.

König Charles III. (Archivfoto)

Charles äußert seine „tiefe Sorge“ und verspricht den Behörden Unterstützung. „Sollte sich die Thames Valley Police an uns wenden, stehen wir bereit, sie zu unterstützen, wie es sich gehört“, teilt der Buckingham-Palast mit, wie unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und die britische Boulevardzeitung Daily Mail berichten. Der König habe seine Bedenken bereits durch ein beispielloses Vorgehen deutlich gemacht. Die „konkreten Vorwürfe“ müsse Andrew selbst klären.

König Charles bricht sein Schweigen zu Andrew – auch William und Kate „zutiefst betroffen“

Im Zentrum der Ermittlungen steht die Frage, ob Andrew in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Berichte an den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein (66, † 2019) weitergab. Britische Medien entdeckten in freigegebenen Akten E-Mails mit brisantem Inhalt: Reiseberichte über offizielle Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur sollen beim Sexualstraftäter gelandet sein.

Die Vorwürfe belasten die gesamte königliche Familie: William (43) und Kate (44) lassen am Montag (9. Februar) über einen Sprecher mitteilen: „Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin zutiefst betroffen sind.“ Der Thronfolger und seine Ehefrau seien in Gedanken bei Epsteins Opfern.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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Andrew hat wegen seiner Verbindung zu Epstein bereits einen hohen Preis gezahlt. Charles entzog ihm Ende vergangenen Jahres den Prinzentitel sowie alle Ehren und militärischen Ränge. Hintergrund waren Vorwürfe des Epstein-Opfers Virginia Giuffre (41, † 2025), die Andrew beschuldigte, sie als Minderjährige mehrmals missbraucht zu haben. Seither heißt er nur noch Andrew Mountbatten-Windsor. Die jüngsten Veröffentlichungen trafen das Königshaus offenbar unvorbereitet: Charles erfuhr zeitgleich mit der Öffentlichkeit von brisanten Fotos aus den freigegebenen Unterlagen. (sk) Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, dpa, AFP

Rubriklistenbild: © dpa/PA Wire/Victoria Jones

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