Listerien-Verdacht

Dringender Fisch-Rückruf: Es drohnen Fieber und Durchfall

Eine potenzielle Bakterien-Kontamination sorgt für einen Rückruf eines Fisch-Produkts. Alle Bundesländer sind betroffen – Verbraucher sollten sofort handeln.

Hamm - Fisch stellt für viele eine schmackhafte Alternative zu Fleisch dar. Doch aktuell ist beim Kauf Vorsicht geboten. Ein Produzent hat nämlich einen Rückruf für eines seiner Fischprodukte eingeleitet. Der Verzehr könnte ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben, warnt der Produzent in einer Pressemitteilung.

Dringender Fisch-Rückruf: Bei Konsum drohen Fieber und Durchfall

Der Rückruf betrifft die „Sprotten geräuchert“ der Marke Ostsee Fisch. Speziell geht es um eine Charge der 125-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.10.2024 und der Artikelnummer EAN 4013276130469.

ProduktOstsee Fisch Sprotten geräuchert
HerstellerOstsee Fisch GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)31.10.2024
ArtikelnummerEAN 4013276130469

Das betroffene Produkt wurde in verschiedenen Einzelhandelsketten in allen 16 Bundesländern verkauft. Wie mehrere Nachrichtenportale nun berichten, gehört der Räucherfisch unter anderem zum Sortiment von Rewe.

Hersteller ruft Fisch wegen Verdacht auf Listerien zurück – Diese Symptome rufen die Bakterien hervor

Laut der Webseite lebensmittelwarnung.de besteht der Verdacht, dass der zurückgerufene Fisch mit Listerien kontaminiert sein könnte. Falls sich der Verdacht bestätigt, könnte die Kontamination eine Listeriose auslösen. Die Symptome dieser Erkrankung treten normalerweise innerhalb von zwei Wochen auf. Laut dem medizinischen Fachportal msdmanuals.com sind typische Anzeichen Fieber, Schüttelfrost und Muskelschmerzen, begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Der Hersteller Ostsee Fisch hat für die geräucherten Sprotten in der 125-Gramm-Packung einen Rückruf veranlasst.

Insbesondere ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Immunsystem könnten durch eine Listeriose eine Sepsis oder Meningitis entwickeln, so das Portal. Bei Schwangeren kann die Infektion sogar das ungeborene Kind schädigen, ohne dass Symptome auftreten.

Verbraucher, die das betroffene Lebensmittel bereits konsumiert haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Dabei sollten sie den Arzt direkt auf eine mögliche Listeriose hinweisen. Schwangere sollten auch ohne Symptome ärztlichen Rat einholen, falls sie das betroffene Produkt verzehrt haben.

Mögliche Listerien-Belastung bei Fisch-Produkt: So verhalten sich Verbraucher richtig

Der Produzent fordert Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, auf, dieses auf keinen Fall zu konsumieren. Stattdessen kann das Lebensmittel im Geschäft, in dem es gekauft wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Coca-Cola hat in Österreich einen Rückruf in fast unvorstellbarem Ausmaß gestartet. 26 Millionen Flaschen werden zurückrufen. Beim Verzehr drohen innere Verletzungen. Rewe und Aldi rufen deutschlandweit Eiswürfel zurück. Sie könnten Fremdkörper enthalten, die beim Verzehr zu Verletzungen führen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kzenon

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