Kaffeepreise auf Rekordhoch 

Kaffee-Preis schießt durch die Decke: Knapp 5 Euro pro Tasse in deutschem Nachbarland 

In einem deutschen Nachbarland steigen die durchschnittlichen Kaffeepreise. Besonders in einer Stadt zahlen Kaffeeliebhaber jetzt mehr. Was steckt hinter diesem Anstieg? 

Zürich – Der Preis für einen Kaffee hat einen neuen Höchststand erreicht. Besonders im Kanton Zürich müssen Kaffeeliebhaber tiefer in die Tasche greifen. Im Schnitt kostet eine Tasse Kaffee in Schweizer Cafeterias jetzt 4.49 Franken – umgerechnet etwa 4,75 Euro. 

Am teuersten wird es laut blick.at in Zürich. Hier kostet der morgendliche Wachmacher bis zu 4.69 Franken (entspricht 4,96 Euro) im Schnitt. Dies entspricht einem Preisanstieg von zehn Rappen im Vergleich zum Vorjahr. Für die Schweizer ist es die vierte Preiserhöhung in Folge und eine Abkehr dieses Trends ist derzeit nicht in Sicht. Unschön in Anbetracht der positiven Effekte, die Kaffeegenuss mit sich bringt.

Kaffee-Alarm: Café Crème so teuer wie nie zuvor – Das sind die Gründe 

Die gestiegenen Mieten und die steigenden Krankenkassenbeiträge haben einen direkten Einfluss auf den Kaffeepreis, der nun so hoch ist wie nie zuvor. Der Schweizer Cafetier Verband Cafetiersuisse vertritt die Interessen von Cafés. Der Verband vermeldet einen kontinuierlichen Anstieg, der bereits im Vorjahr neun Rappen betrug (entspricht 0,10 Euro). „Es handelt sich dabei um den höchsten Preisanstieg der letzten zehn Jahre“, wie Hans-Peter Oettli, Präsident des Interessenverbands CafetierSuisse am Montag (4. Dezember 2023) anlässlich einer Medienkonferenz erklärte.

Die Deutschen trinken 2023 so viel Kaffee wie nie zuvor

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen Stadt und Land, wobei Zürich nicht nur den höchsten Durchschnittspreis, sondern auch den Rekordpreis von 6.50 Franken pro Tasse verzeichnet. Das sind umgerechnet satte 6,87 Euro. Auch beim Espresso gibt es einen signifikanten Anstieg von zwölf Rappen (ca. 0,13 Euro) auf durchschnittlich 4.43 Franken – umgerechnet etwa 4,68 Euro.

Kaffeekonsum pro Kopf: Deutschland und die Schweiz im Vergleich 

Die Aussichten für das kommende Jahr sind leider nicht vielversprechend. Der Verband Cafetiersuisse prognostiziert Preissteigerungen zwischen fünf und 15 Prozent. Denn die steigenden Personal- und Nebenkosten werden sich zwangsläufig auf die Verkaufspreise auswirken.  

Im Schnitt trinken Schweizer Kaffeekonsumenten etwa drei Tassen Kaffee täglich (Stand 2021). In Deutschland liegt der Wert deutlich höher. Laut einer Markterhebung, die der Deutsche Kaffeeverband in Auftrag gegeben hat, und die im April 2023 veröffentlicht wurde, trinken die Deutschen vier Tassen Kaffee pro Person pro Tag.  

Die zwölf besten (Heiß-)Getränke vom Weihnachtsmarkt für zu Hause

Blick auf ein Glas, gefüllt mit Glühwein und einem Schraubglas mit Glühweingewürz.
Vier Gläser mit Hot Aperols, in denen Rosmarinzweige, Zimtstange und Orangenscheibe stecken. Die Gläser stehen alle auf einem Tisch. Neben den Gläsern ist eine Tischmatte, auf dem ein Teller mit Rosmarinzweigen und Orangenscheiben liegt. Daneben liegen zwei Zimtstangen.
Blick von oben auf zwei Gläser, gefüllt mit hausgemachten Eggnog. Als Dekoration steckt jeweils eine Zimtstange im Glas.
Eine Nahaufnahme von zwei Tassen mit einem Bratapfel zum Trinken, die mit einer Sahnehaube und einer Zimtstange gekrönt sind.
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Zum Vergleich: In 2022 lag der Durchschnittswert noch bei 3,8 Tassen pro Person, 2021 bei 3,6 und in den Jahren vor der Corona-Pandemie bei 3,5 Tassen täglich. Ob der durchschnittliche Konsum für 2024 geringer ausfallen wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Aktuell wundert man sich in Deutschland vielmehr über die erhöhten Glühwein-Preise auf den Winterweihnachtsmärkten. (ls) 

Rubriklistenbild: © Imago/Pond 5 Images

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