Kraftstoff sparen

Die größten Spritfresser für Autos: ADAC-Tipps können Verbrauch senken

Wer Sprit sparen will, ist nicht nur auf ein Auto mit geringem Verbrauch angewiesen. Auch Ausstattung und Fahrstil können teuer werden.

München – Einige Autos gelten als wahre Spritfresser. Spätestens seitdem die Benzinpreise vor rund zwei Jahren ihr Allzeit-Hoch erreicht hatten, sind Modelle mit hohem Verbrauch für sparsame Menschen häufig keine Option mehr. Doch dabei gibt es weitaus mehr Faktoren als nur das Fahrzeug selbst, die den Verbrauch maßgeblich beeinflussen. Der ADAC klärt darüber auf, worauf Autofahrer verzichten sollten, um Diesel und Benzin zu sparen.

Dachboxen macht Autos zu Spritfressern – ab 80 km/h steigt der Verbrauch signifikant

Besonders die Ausstattung eines Autos kann den Verbrauch laut ADAC nach oben treiben. Insbesondere Dachboxen im Winter seien die größte Ursache für erhöhten Spritverbrauch. Bereits bei 80 Kilometern die Stunde steige der Verbrauch eines Autos um elf Prozent an. Bei einer Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde würde das Auto auf 100 Kilometer sogar rund zwei Liter Kraftstoff mehr verbrauchen.

Dachboxen und Gepäck treiben der Kraftstoff-Verbrauch von Autos laut ADAC enorm in die Höhe.

Der erhöhte Verbrauch sei zum einen auf das Gewicht von Dachboxen zurückzuführen. Das Gewicht liege demnach bei rund 50 bis 100 Kilogramm. Zudem würden auch eingeschaltete Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten auf rund 100 Kilometer etwa 0,2 Liter Kraftstoff verbrauchen. Pro 100 Kilogramm Gepäck müssten Autofahrer mit einem Mehrverbrauch von rund 0,3 Liter rechnen.

Hochschalten, Reifendruck und Co.: So lässt sich laut ADAC Sprit sparen

Die Fahrweise beeinflusst den Spritverbrauch laut ADAC ebenfalls. Bei zu spätem Hochschalten alleine würde der Verbrauch um rund 30 Prozent steigen. Auch ein optimaler Reifendruck und eine Start-Stopp-Automatik würden Potenzial zum Sparen von Kraftstoffen bieten.

Den Motor warmlaufen zu lassen, würde bereits nach vier Minuten 20 Cent kosten. Zudem soll diese Methode dem Auto gar nichts bringen und ist außerdem umweltschädlich. Auch Staus, von denen es laut ADAC immer mehr gibt, gelten als Spritfresser. Auch beim Ersatzrad kann man sparen. Weil dieses schon 20 Kilogramm wiegt, könnten Autofahrer über ein Reifenpannen-Set mit Kompressor und Dichtmittel nachdenken, rät die Zeitschrift Auto Bild.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Rolf Poss

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