So gesund
Täglich Leinöl zu sich nehmen – das passiert im Körper
Leinöl ist eines der gesündesten Öle der Welt und bringt viele Vorteile. Wie gesund ist es wirklich in seiner Gesamtheit?
Leinöl gilt als eines der gesündesten Öle der Welt. Laut mehrerer Quellen hat das Öl einige gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und kann auch täglich eingenommen werden. Dabei muss es nicht unbedingt seinen Weg in Salat finden, sondern kann pur oder in Joghurt gegessen werden. Wie gesund aber ist Leinöl wirklich und kann es zu einer gesunden Ernährung beitragen?
Was bewirkt die tägliche Einnahme von Leinöl?
Leinöl ist gesund und bringt eine besondere Fettsäurezusammensetzung mit, die gesund für unseren Körper ist, schreibt HEIDELBERG24. Denn wir nehmen täglich zu viele Omega-6-Fettsäuren auf, welche die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren blockieren können. Leinöl enthält laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) die optimale Zusammensetzung von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren und kann ein ungesundes Aufnahmeverhältnis von Fettsäuren ausgleichen. In einem Ranking, um das gesündeste Öl der Welt, erhält Leinöl sogar den ersten Platz.
Darüber hinaus enthält Leinöl wichtige Vitamine, die wir als Enzym für den Stoffwechsel von Amino und Fettsäuren brauchen. Dazu gehört Vitamin B7, das uns vor Erschöpfung und Müdigkeit schützt. Auch die Vitamine B1, B2, C und D, sowie die Vitamine E, K und das Provitamin A sind in Leinöl enthalten. Leinöl enthält zusätzlich einen hohen Gehalt als Polyphenolen, die antioxidativ wirken und den Körper vor freien Radikalen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Diese Wirkung soll Leinöl auf Körper und Gesundheit haben:
- krebsvorbeugend
- stimmungsaufhellend bei Depressionen
- regt Verdauung und Leberfunktion an
- fördert die Gewichtsregulierung
- gut für Haut und Haare
- antioxidative Wirkung
- fördert Herzgesundheit
- unterstützt Immunsystem
- stärkt die Nerven
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Was bewirkt ein Esslöffel Leinöl am Morgen?
Wer die besondere Wirkung von Leinöl auf seinem Körper haben will und auch darauf schwört, nimmt am besten gleich morgens auf nüchternem Magen zwei Esslöffel Leinöl ein. Denn dadurch werden die enthaltenen Nährstoffe besser vom Körper aufgenommen. Darüber hinaus hat Leinöl eine leicht abführende Wirkung, die die Verdauung fördern kann. Leinöl auf leeren Magen kann diese Wirkung effektiver sein und bei Verstopfung helfen.
Zudem können durch eine tägliche Einnahme auf nüchternen Magen entzündungshemmende Verbindungen wie Ligane schneller in den Blutkreislauf gelangen und ihre Wirkung entfalten. Auch hat hochwertiges Leinöl eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und kann sogar das schlechte LDL-Cholesterin senken. Laut Generali benötigt dies jedoch seine Zeit, aber immerhin darf man sich bei täglicher Einnahme nach rund drei Monaten über einen geringeren Cholesterinspiegel freuen. Auch diese Lebensmittel können helfen, das Cholesterin zu senken.
Ist Leinöl gut gegen Bauchfett?
Pflanzliche Fette wie Nüsse oder Olivenöl enthalten viele gesundheitsfördernde ungesättigte Fettsäuren. Leinöl ist ebenfalls ein pflanzliches Fett und daher auch voller ungesättigter Fettsäuren. Ernährungsarten mit einem hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren reduzieren das viszerale Fettgewebe und können somit unabhängig einer Diät etwas bei einer Gewichtsabnahme helfen.
Wer mit Leinöl abnehmen möchte, sollte nicht mehr als drei Esslöffel am Tag zu sich nehmen, denn das Öl selbst besitzt eine Menge Kalorien. Es wird beim Abnehmen zwar keine Wunder bewirken, aber grundsätzlich regt die Einnahme des Öls unseren Stoffwechsel an, wodurch unser Körper Fett besser verbrennen kann. Darüber hinaus wird die entgiftende Leberfunktion angeregt. Man sollte jedoch niemals eine Mono-Diät zum Abnehmen vornehmen. Denn eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Sport sind bei einer erfolgreichen Diät unersetzlich.
Wann sollte man Leinöl nehmen, damit es am besten wirkt?
Bereits ein bis zwei Esslöffel Leinöl pro Tag decken mit rund fünf Gramm den täglichen Bedarf an alpha-Linolsäure. Damit Leinöl am besten wirkt, kann man es direkt morgens auf nüchternem Magen pur einnehmen. Wer das nicht möchte, kann damit sein Müsli oder Joghurt verfeinern. In Kombination mit Quark oder dem gesündesten Milchprodukt kann der Körper die Inhaltsstoffe des Leinöls besonders gut aufnehmen.
Wem der Eigengeschmack von Leinöl zu stark ist, findet ohnehin in Milchprodukten ihre Rettung, denn sie mildern den Geschmack des Öls. Wer jedoch einen empfindlichen Magen hat, könnte auf die morgendliche Einnahme von Leinöl stark reagieren. Dann sind Magendrücken, Übelkeit oder Durchfall an der Tagesordnung. Sollte dies der Fall sein, sollte der Einnahmezeitpunkt von Leinöl angepasst werden.
Was ist besser, Leinöl oder Olivenöl?
Wie gesund Öle sind, kommt ganz auf ihre Verwendung an. Möchte man lediglich Salat damit verfeinern oder in den Joghurt geben, so bieten sich kaltgepresste Öle an. Zum Braten oder Backen sollte aufgrund ihres Rauchpunkts auf jeden Fall zu einem raffinierten Öl gegriffen werden. Leinöl gehört zu den kaltgepressten Ölen. Diese enthalten mehr Nährstoffe als raffinierte Öle und sind somit besser als Olivenöl.
Olivenöl ist nicht ungesund. Es steckt voller einfach ungesättigter Fettsäuren und wird gerne in seiner raffinierten Form zum Kochen und Braten verwendet. Dafür bietet es sich wunderbar an, auch wenn man hier ebenfalls auf den Rauchpunkt achten sollte. Wird das Öl zu stark erhitzt, entfaltet es giftige Stoffe und ist ungenießbar. (rah)
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