Doch wie wird das Wetter wirklich?

Hundertjähriger Kalender zeichnet konkretes Bild – Juni-Prognose könnte manchen so gar nicht gefallen

Der Hundertjährige Kalender verspricht einen verregneten Start in den Sommer. Die Sonne zeigt sich laut seiner Vorhersage im Juni kaum.

Wer sich auf den Sommer einstellt, könnte sich noch etwas in Geduld üben müssen, zumindest wenn man der Vorhersage des Hundertjährigen Kalenders Glauben schenkt. Diese Langzeitprognosen beruhen auf jahrhundertelangen Erfahrungen. Laut seiner Vorhersage wird der Juni in diesem Jahr alles andere als sommerlich ausfallen.

Wenn man der Prognose des Hundertjährigen Kalenders glaubt, fällt der Sommer im Juni ins Wasser. (Symbolbild)

Der Juni beginnt laut dem Kalender erstmal vielversprechend. Die ersten beiden Tage sollen sonnig und schön werden, ein idealer Start in den meteorologischen Sommer. Das passt auch zu den Prognosen, die für Ende Mai eine Hitzewelle nach Deutschland kommen sehen. Wer also einen Besuch im Freibad, einen Biergartenbesuch oder einen Grillabend plant, sollte es demnach in der ersten Juniwoche machen.

Der Hundertjährige Kalender sieht für den Juni 2026 vor allem Regen statt Sommer-Wetter

Vom 3. bis zum 9. Juni soll es laut dem Hundertjährigen Kalender regnerisch werden. Eine kurze Wetterbesserung könnte es vom 10. bis 12. Juni mit „frohen Nebeln und schönen Tagen“ geben – typisches Frühsommerwetter mit morgendlichem Dunst und freundlichen Nachmittagen. Danach soll der Regen jedoch zurückkehren: Vom 13. bis zum 22. Juni soll die gesamte Monatsmitte ins Wasser fallen. Auch eine andere Bauernregel rechnet mit Regen und Gewitter im Sommer 2026.

Der Juni passt damit in das Gesamtbild des Merkurjahres 2026. Der Hundertjährige Kalender beschreibt den Sommer dieses Jahres als „ziemlich verregnet“, obwohl die Ernte laut der alten Überlieferung dennoch gut ausfallen könnte. Am 23. Juni soll sich das Wetter kurz von seiner freundlichen Seite zeigen, bevor am Abend Donner und Regen einsetzen sollen. Kräftige Wärmegewitter nach einem sonnigen Morgen sind ein klassisches Szenario für den deutschen Hochsommer. Anschließend soll sich das Wetter nochmals ändern: Vom 24. bis zum 30. Juni prophezeit der Kalender durchgehend schöne Tage.

Wetter-Prognose: Zwölf uralte Bauernregeln, auf die Generationen schwören

Zwei Hände halten einen aufgeschlagenen Bauernkalender.
Familie mit Kinderwagen und Drachen vor rotem Abendhimmel.
Strommasten im Abendrot.
Ein Hahn stolziert im Gehege.
Wetter-Prognose: Zwölf uralte Bauernregeln, auf die Generationen schwören

Doch wie verlässlich ist die Vorhersage eines regnerischen Sommeranfangs? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betont, dass Übereinstimmungen zwischen den Prognosen des Hundertjährigen Kalenders und dem tatsächlichen Wetter aus meteorologischer Sicht rein zufällig sind. Der Kalender basiert auf einem Sieben-Jahres-Zyklus, der sich an Planetenkonstellationen orientiert – ein Ansatz, der modernen Wettermodellen nicht standhält. (Quellen: Hundertjähriger Kalender, DWD) (kiba)

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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