In Rhynern
Wirtschaftswege sollen saniert werden: Fördermittel beantragt, aber nicht sicher
Die Stadt will die Sanierung von Wirtschaftswegen im Stadtbezirk Rhynern vorantreiben. Fördermittel sollen die Finanzierung sichern. Allerdings ist die Bewilligung der Anträge nicht garantiert.
Hamm - Die Stadt plant, die Sanierung und Erneuerung von Wirtschaftswegen im Stadtbezirk Rhynern voranzutreiben. Dazu sollen weiterhin Fördermittel aus dem Europäischen Agrarfonds beantragt werden.
Die Stadt beabsichtigt, bis 2029 regelmäßig Anträge für die Finanzierung von Wirtschaftswegebaumaßnahmen zu stellen. Aufgrund der hohen Nachfrage und des begrenzten finanziellen Volumens des Förderprogramms sei eine Bewilligung der Anträge jedoch nicht gesichert. Falls die Stadt für 2026 keinen positiven Förderbescheid erhält, soll der Antrag für 2027 erneut eingereicht werden.
Sanierungen sollen ländliche Infrakstruktur mordernisieren
Die geplanten Sanierungsmaßnahmen zielen darauf ab, die ländliche Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren. Dies umfasst den Ausbau und die Befestigung bestehender, bisher nicht oder nur unzureichend befestigter Wege. Die Maßnahmen dienen insbesondere dem land- und forstwirtschaftlichen Verkehr sowie dem Radverkehr und eingeschränkten Kfz-Verkehr.
Ein entsprechender Förderantrag wird bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Nach der Richtlinie zur „Förderung einer nachhaltigen Modernisierung ländlicher Infrastruktur (Wirtschaftswege)“ werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernommen, maximal jedoch 500.000 Euro.
Für 2026 ist die Sanierung der Kumper Heide zwischen Osterfliericher Weg und Kuhlbach mit Kosten von 75.000 Euro vorgesehen. Zusätzlich ist die Sanierung des Wirtschaftswegs Auf der Breite für 350.000 Euro geplant. Dieser viel genutzte Wirtschaftsweg in Allen sollte eigentlich schon 2025 saniert werden. Doch der Ausbau wurde verschoben, da es keine Förderung gab.
Nun also ein neuer Versuch. Für den Ausbau von Wirtschaftswegen sind im Haushalt 2026 Eigenmittel in Höhe von 300.000 Euro eingeplant. Eine vergleichbare Summe soll auch für 2027 bereitgestellt werden.
Das soll passieren, wenn es keine Fördermittel gibt
Sollten keine Fördermittel zur Verfügung stehen, plant die Stadt die Umsetzung von Sanierungsprojekten mit Eigenmitteln. Diese Maßnahmen sollen ebenfalls der Instandsetzung stark beschädigter Wirtschaftswege dienen. Die Arbeiten umfassen das Fräsen, Profilieren und Nachverdichten der bestehenden Befestigungen sowie den Einbau einer bituminösen Tragdeckschicht von zehn Zentimetern Dicke.
Für das Jahr 2026 ist die Sanierung des Holtumer Wegs bei Kump mit Kosten von 48.000 Euro vorgesehen. Für 2027 ist im Rahmen dieser Option die Sanierung der Strecke RH-17 vom Langewanneweg bis zum Hellweg mit veranschlagten Kosten von 60.000 Euro eingeplant. Die Entscheidung zur Umsetzung der Pläne wird im Hauptausschuss am 7. April beschlossen.
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