Zuckerfallen

Zuckerfallen: So gefährlich sind beliebte Softdrinks aus dem Supermarkt

Viele Colaflaschen stehen nebeneinander
1 von 14
Coca-Cola enthält etwa 53 g Zucker pro 500 ml. Die süße Erfrischung hat einen Klassiker-Status, doch wer auf die Zuckermenge achtet, sollte wissen, dass eine Flasche schnell die Zuckermenge von vielen Snacks erreicht.
Rewe befindet sich noch immer im Preisstreit mit Pepsi – Kunden stehen teils vor leeren Regalen.
2 von 14
Pepsi enthält rund 53,5 g Zucker pro 500 ml. Das süße Getränk ist ein beliebter Durstlöscher, aber die Zuckeraufnahme kann sich schnell summieren, wenn man regelmäßig zugreift.
In einem Lebensmittelgeschäft stehen Getränke der Marke Fanta in Einwegflaschen.
3 von 14
Fanta enthält etwa 38 g Zucker pro 500 ml. Der fruchtige Geschmack kommt mit einer ordentlichen Zuckermenge daher, die für einen erfrischenden Kick sorgt, aber bei häufigem Konsum schnell zu einer Zuckerfalle werden kann.
Sprite
4 von 14
Sprite enthält rund 45,5 g Zucker pro 500 ml. Die erfrischende Zitronenlimonade ist spritzig und süß, doch der hohe Zuckergehalt macht es zu einem Getränk, das man in Maßen genießen sollte, wenn man auf die eigene Zuckerbilanz achtet.
Paulaner Spezi
5 von 14
Paulaner Spezi enthält etwa 46 g Zucker pro 500 ml. Die Mischung aus Cola und Orangenlimonade ist besonders süß und fruchtig, aber auch hier sollte man sich der Zuckermenge bewusst sein, die schnell den täglichen Bedarf überschreiten kann.
Dr. Pepper Flaschen in einem Supermarkt
6 von 14
Dr. Pepper enthält rund 34 g Zucker pro 500 ml. Das Getränk überzeugt durch seinen einzigartigen Geschmack, aber auch hier steckt eine Menge Zucker, die man bei regelmäßigem Konsum im Blick behalten sollte.
Schwip Schwap
7 von 14
Schwip Schwap enthält rund 48,5 g Zucker pro 500 ml. Die Kombination aus Cola und Orangenlimonade schmeckt süß und fruchtig, doch auch dieser Durstlöscher hat eine ordentliche Menge Zucker zu bieten.
Afri Cola: Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Afri Cola die meistverkaufte europäische Cola. Ursprünglich lag der Stammsitz der deutschen Firma in Köln-Braunsfeld. Der Markenname geht zurück auf den Hauptbestandteil der Limonade: westafrikanische Kolanüsse.
8 von 14
Afri-Cola enthält etwa 36,3 g Zucker pro 330 ml. Das Getränk hat einen intensiven Cola-Geschmack, aber auch der Zuckergehalt ist nicht zu unterschätzen, besonders wenn man häufiger dazu greift.
Almdudler auf Holzgeländer
9 von 14
Almdudler enthält etwa 39,5 g Zucker pro 500 ml. Die Kräuterlimonade bietet eine erfrischende Alternative, aber auch hier sollte man sich der Zuckermenge bewusst sein, besonders bei regelmäßigem Konsum.
Sechs Flaschen verschiedener Farben und Geschmacksrichtungen des Sportgetränks Gatorade auf einem weißen Untergrund. (Symbolbild)
10 von 14
Gatorade enthält etwa 28,75 g Zucker pro 500 ml. Es wird oft als Sportgetränk genutzt, um schnell Energie zu liefern, aber auch hier gilt es, auf die Zuckeraufnahme zu achten, wenn man es häufiger konsumiert.
  • Louis Exenberger
    VonLouis Exenberger
    schließen

Süßgetränke sind der perfekte Durstlöscher – oder etwa doch nicht? Der hohe Zuckergehalt in Cola und Co. macht diese Getränke zu einer gefährlichen Erfrischung.

Klar, Cola, Fanta und Sprite gehören zu den beliebtesten Durstlöschern, besonders an heißen Sommertagen oder während eines gemütlichen Filmabends. Doch hinter den bunten Flaschen steckt ein Problem: der hohe Zuckergehalt. Eine Flasche Cola (500 ml) enthält bis zu 53 g Zucker – das sind fast 12 Teelöffel Zucker in einem einzigen Getränk. Für viele ist dies ein harmloser Genuss, doch der Konsum von zuckerhaltigen Getränken kann langfristig gesundheitliche Folgen haben.

Zucker: Der heimliche Gesundheitskiller

Zucker ist mehr als nur ein Geschmacksverstärker. Ein hoher Zuckerkonsum belastet den Körper auf verschiedene Weise. Zucker erhöht den Blutzuckerspiegel und regt die Insulinausschüttung an, was zu einer Insulinresistenz führen kann. Diese Stoffwechselstörung begünstigt die Entstehung von Diabetes Typ 2, einer chronischen Erkrankung, die mit schwerwiegenden Folgen wie Herzkrankheiten, Schlaganfällen und Nierenversagen einhergehen kann.

Darüber hinaus fördert Zucker die Bildung von Bauchfett, was das Risiko für Adipositas (Fettleibigkeit) und damit verbundene Erkrankungen wie Bluthochdruck und Krebs erhöht. Doch nicht nur der Körper leidet: Zucker hat auch negative Auswirkungen auf die Zähne. Die Süßgetränke sorgen für Karies, indem sie die Zähne angreifen und die Zahnoberflächen entkalken. Zudem ist Zucker wie „Gift“ für das Gehirn.

Die versteckten Zuckerbomben in Getränken

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nicht nur Cola und Limonade Zucker enthalten. Auch scheinbar gesunde Getränke wie Eistee, Fruchtsaft oder aromatisiertes Wasser sind oft Zuckerfallen. Eine 500 ml Flasche Lipton Ice Tea enthält bis zu 45,5 g Zucker, während ein Glas Tropicana Saft genauso viel Zucker wie eine Dose Cola liefern kann. Der Zuckergehalt in vielen Getränken ist so hoch, dass er oft die tägliche Höchstmenge überschreitet, die von Gesundheitsorganisationen empfohlen wird.

Süßgetränke mögen erfrischend und lecker sein, aber der hohe Zuckergehalt macht sie zu einer gefährlichen Erfrischung für den Körper. Zu viel Zucker schädigt die Zähne, fördert die Entstehung von Übergewicht und begünstigt chronische Erkrankungen wie Diabetes. Der bewusste Umgang mit Zucker ist entscheidend, um die Gesundheit zu schützen. Wer seinen Zuckerkonsum im Blick behält, kann dennoch erfrischende Getränke genießen – ohne negative Auswirkungen auf den Körper.

Was passiert im Körper, wenn wir Zucker trinken?

Wenn Zucker konsumiert wird, gelangt er schnell ins Blut, was zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Dies regt die Bauchspeicheldrüse an, Insulin auszuschütten – das Hormon, das den Zucker in die Zellen transportiert. Bei regelmäßigem Konsum wird der Körper jedoch zunehmend resistent gegenüber Insulin, was zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann. Dieser Zustand begünstigt die Entstehung von Diabetes.

Zucker hat außerdem eine süchtig machende Wirkung. Er aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn, was zu einer Ausschüttung von Dopamin führt – dem „Glückshormon“. Dadurch wird das Verlangen nach mehr Zucker verstärkt, und der Teufelskreis beginnt. Wer regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumiert, gewöhnt sich an den süßen Geschmack und entwickelt eine starke Vorliebe für Zucker.

Rubriklistenbild: © monticello/Zoonar.com/IMAGO

Kommentare