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Iran-Krieg aktuell: Teheran schickt neuen Friedensvorschlag – Trump platzt der Kragen
Die Lage im Iran-Krieg im News-Ticker: Der Iran droht Trumps USA mit neuen Angriffen. Das Mullah-Regime in Teheran soll intern gespalten sein.
Update, 7:00 Uhr: Der Iran-Experte Danny Citrinowicz meint mit Blick auf Trumps Unzufriedenheit mit der jüngsten Antwort aus Teheran, der Iran habe nicht vor, zu kapitulieren oder die US-Forderungen zu akzeptieren. Selbst bei Wiederaufnahme der militärischen Konfrontation sei nicht zu erwarten, dass Teheran seinen Kurs ändere, schrieb er auf X. Die einzig realistischen Wege zu einer Einigung seien entweder ein Kompromiss bei zentralen iranischen Forderungen – oder ein Machtwechsel im Iran. Dafür müssten die USA aber enorme militärische, politische und wirtschaftliche Ressourcen bereitstellen.
Iran-Krieg: Kein Durchbruch in Sicht – Teheran stellt Forderungen
Update, 11. Mai, 5:50 Uhr: Der US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs ist von Staatsmedien in Teheran wie eine Aufforderung zur Kapitulation aufgenommen worden. Eine Annahme hätte die Unterwerfung der Islamischen Republik unter die „überzogenen Forderungen“ von US-Präsident Donald Trump bedeutet, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Kriegs an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten. Der US-Plan sei von der Führung in Teheran zurückgewiesen worden.
Update, 22:34 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat die iranische Antwort auf den amerikanischen Friedensvorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs scharf zurückgewiesen. „Ich habe gerade die Antwort der sogenannten ‚Vertreter‘ des Iran gelesen. Das gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Bereits zuvor hatte er Teheran gedroht: „Die werden nicht mehr lange lachen!“
Der Iran hatte seinen Gegenvorschlag zuvor über Vermittler Pakistan übermittelt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Laut dem Staatssender Irib konzentriert sich der iranische Text auf eine Beendigung der Kampfhandlungen an allen Fronten sowie auf die Sicherheit der Schifffahrt. Der ursprüngliche US-Vorschlag umfasst 14 Punkte und sieht unter anderem einen 30-tägigen Verhandlungsrahmen, eine Lockerung von Sanktionen sowie Regelungen zur Straße von Hormus vor.
Update, 21:11 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, der Krieg gegen den Iran sei noch nicht beendet. „Es gibt noch Anreicherungsanlagen, die demontiert werden müssen“, sagte Netanjahu in Auszügen eines Interviews mit dem US-Sender CBS. Zuvor müsse der iranische Vorrat an angereichertem Uran „hinausgeschafft“ werden.
Auf die Frage, wie das geschehen solle, antwortete Netanjahu: „Man geht hinein und holt es raus.“ Dabei berief er sich auf US-Präsident Donald Trump: „Ich werde nicht über militärische Mittel sprechen, aber der Präsident – was Präsident Trump zu mir gesagt hat: ‚Ich will da reingehen.‘“ Trump selbst hatte den Iran zuvor in einem Interview als „militärisch besiegt“ bezeichnet und erklärt, das angereicherte Uran könne „wann immer wir wollen“ entfernt werden.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Iran-Krieg: Katar warnt Iran vor weiterer Blockade der Straße von Hormus
Update, 19:40 Uhr: Katar hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus als Hebel in den laufenden Friedensverhandlungen einzusetzen. Die Freiheit der Schifffahrt sei als Prinzip „nicht verhandelbar“, sagte Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi laut Angaben aus Doha in einem Telefonat.
Im Iran-Krieg agiert Katar hinter den Kulissen als inoffizieller Vermittler, während Pakistan offiziell diese Rolle übernommen hat. Al Thani hatte sich laut dem US-Portal Axios am Samstag mit US-Außenminister Marco Rubio sowie dem Sondergesandten des Weißen Hauses, Steve Witkoff, getroffen, um eine Einigung zur Beendigung des Kriegs voranzutreiben.
Iran-Krieg: Teheran übermittelt Antwort auf US-Vorschlag
Update, 15:18 Uhr: Der Iran hat Staatsmedien zufolge seine Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges an Pakistan übermittelt. Die Islamische Republik Iran habe ihre Antwort auf den jüngsten von den USA vorgeschlagenen Text „heute über pakistanische Vermittler“ verschickt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna am Sonntag, ohne nähere Angaben zu machen.
Die US-Regierung hatte bereits am Freitag mit einer Antwort aus Teheran gerechnet. „Ich erhalte angeblich heute Abend einen Brief, also werden wir sehen, wie das läuft“, sagte Donald Trump am Freitag (Ortszeit) vor der Presse. Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio erklärt, Washington erwarte für den Freitag eine iranische Reaktion auf den Vorschlag. Der Iran erklärte, er prüfe den neuen Verhandlungsvorschlag und werde seinen Standpunkt dem Vermittler Pakistan „nach Abschluss seiner Beratungen“ übermitteln.
Iran-Krieg: Mullah-Regime warnt US-Verbündete
Update, 14:20 Uhr: Der iranische Armeesprecher und Brigadegeneral Amir Akraminia hat Ländern, die Sanktionen gegen den Iran verhängen, gewarnt. „Von nun an werden jene Länder, die den Vereinigten Staaten bei der Durchsetzung von Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran folgen, bei der Passage durch die Straße von Hormus zweifellos auf Probleme stoßen“, zitieren laut CNN iranische Staatsmedien den General.
Sanktionen gegen den Iran verhängen neben den USA auch die EU, Großbritannien, Australien und weitere Staaten. Gründe sind das iranische Raketenprogramm, Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung militanter Gruppen in den Golfstaaten. Experten warnten bereits, dass der Iran die Straße von Hormus zur Nötigung und Erpressung anderer Staaten nutzen werde.
Iran-Krieg: Teheran beschießt offenbar Golfstaaten mit Drohnen
Update, 13:14 Uhr: Trotz einer geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort heute früh „mehrere feindliche Drohnen“ im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kuwait mit.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten heute neuen Beschuss. Die Flugabwehr habe zwei iranische Drohnen erfolgreich abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Opfer habe es nicht gegeben. Schon am Donnerstag hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen.
Iran-Krieg aktuell: Ultra-Hardliner sollen Trump-Deal mit Teheran sabotieren
Update, 11:35 Uhr: Eine kleine, einflussreiche Hardliner-Fraktion innerhalb des Mullah-Regimes will die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs sabotieren, berichtet CNN. Auch US-Präsident Donald Trump betonte zuvor bereits interne Spaltungen innerhalb der iranischen Führung.
Die Ultra-Hardliner hätten ihre Aktivitäten in den Medien, im Parlament und auf der Straße „massiv verstärkt, um gegen ein Abkommen mit den USA zu agitieren“, heißt es bei CNN. Die Hardliner seien der Meinung, der Iran könne sich ein vorteilhaftes Abkommen nur durch einen Sieg über die USA sichern.
Iran-Krieg aktuell: Frachtschiff offenbar vor Küste von Katar unter Beschuss
Update, 8:26 Uhr: Vor der Küste von Katar ist offenbar ein Frachtschiff beschossen worden. Ein Frachter habe gemeldet, dass er am frühen Sonntagmorgen 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden sei, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit. Daraufhin sei ein kleines Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht se Es gebe keine Verletzten, auch seien keine Umweltschäden entstanden.
Update, 7:20 Uhr: Der iranische Parlamentspolitiker Ebrahim Azizi droht mit einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus. Der Vorsitzende der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik und bekannte Hardliner schrieb auf X: „Wir warnen Regierungen, einschließlich Kleinstaaten wie Bahrain, dass eine Unterstützung der von den USA unterstützten Resolution schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Die Straße von Hormus ist eine lebenswichtige Lebensader – riskieren Sie nicht, sie für sich selbst für immer zu schließen.“
Update, 10. Mai, 6 Uhr: Der Iran droht den USA mit Vergeltung im Fall von weiteren Angriffen auf iranische Handelsschiffe im Persischen Golf. „Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen“, erklärten die Revolutionsgarden laut Staatsmedien.
Am Freitag hatte das US-Militär trotz Waffenruhe zwei unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Sie hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen und damit die US-Seeblockade zu brechen. Die Revolutionsgarden bekräftigten, Bedrohungen ihrer Schiffe sowie Störungen von Ölexporten und Handelsrouten würden nicht geduldet.
Großbritannien verlegt den Zerstörer „HMS Dragon“ für Einsatz in Straße von Hormus
Update, 19:43 Uhr: Großbritannien verlegt den Zerstörer „HMS Dragon“ in den Nahen Osten, um sich auf einen möglichen multinationalen Einsatz zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus vorzubereiten. Das teilte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums mit.
London und Paris arbeiten gemeinsam an einem Plan zur Sicherung der bedeutenden Handelsroute im Iran-Krieg: Frankreich entsendet dafür einen Flugzeugträgerverband in das südliche Rote Meer. Die Vorbereitungen laufen vor dem Hintergrund einer möglichen Entspannung in dem seit zehn Wochen andauernden Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Iran-Krieg: Aus Sorge vor Angriffen? Iranisches Parlament tagt per Videocall
Update, 17:09 Uhr: Das iranische Parlament hält seine Plenarsitzung erstmals als Videokonferenz ab. Ein Parlamentssprecher erklärte laut dem Nachrichtenportal Tabnak, die für Sonntag geplante öffentliche Sitzung finde „aufgrund der aktuellen Lage“ online statt.
Im Mittelpunkt der Beratungen sollen die massiven Preissteigerungen infolge des Iran-Kriegs stehen, die laut dem Sprecher zur drängendsten Sorge der Bevölkerung geworden seien. Seit Kriegsbeginn am 28. Februar – nach der Ermordung mehrerer iranischer Offizieller – hatte das Parlament seine öffentlichen Sitzungen aus Sicherheitsgründen vollständig ausgesetzt; zuletzt hatten lediglich einzelne Ausschüsse getagt.
Update, 14:00 Uhr: Russland hat dem Iran offenbar ein umfangreiches Drohnen-Paket angeboten – bestehend aus 5000 Kurzstreckenmodellen mit Glasfasertechnik und einer unbekannten Anzahl satellitengesteuerter Langstrecken-Drohnen. Hinzu kämen Schulungen für iranische Bedienstete, wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Bericht festhält. Der ISW beruft sich auf einen Bericht des Economist, dem vertrauliche russische Dokumente zu dem Angebot vorliegen. Der Vorschlag umfasse demnach auch die Schulung iranischen Personals an den entsprechenden Systemen.
Update, 12:00 Uhr: Iran hat laut Al Jazeera einen Drei-Phasen-Plan für Friedensverhandlungen vorgelegt. Teherans Verhandlungsposition umfasst demnach weitreichende Forderungen – darunter Sicherheitsgarantien für die gesamte sogenannte „Achse des Widerstands“. Das geht aus Informationen iranischer Quellen hervor.
Besonders brisant: Teheran besteht auf einer dauerhaften Kontrolle über die Straße von Hormus und macht deutlich, dass eine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg ausgeschlossen sei. Hinzu kommt die Forderung, dass der UN-Sicherheitsrat eine verbindliche Garantie gegen eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen ausspricht – eine Bedingung, die Washington und zahlreiche Länder der Region vor erhebliche Probleme stellt. Rubio hatte betont, die Zukunft der Hisbollah könne „nicht von Iran bestimmt werden“.
Iran-Krieg: Teheran lässt Trump weiter zappeln
Update, 10:00 Uhr: Teheran lässt Donald Trump weiter warten. Die iranische Führung hat ihre Antwort auf den US-Verhandlungsvorschlag bisher nicht geliefert. Außenamtssprecher Baghaei betonte laut Al Jazeera, dass Ultimaten keine Rolle spielen würden – die Islamische Republik arbeite in eigenem Tempo. Laut Insidern müssen sämtliche relevante Institutionen eingebunden werden – vom Verhandlungsteam unter Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf über die mächtigen Revolutionsgarden bis zum Obersten Nationalen Sicherheitsrat. Das letzte Wort hat Revolutionsführer Modschtaba Ali Chamenei persönlich.
Iran-Krieg: Trump wartet auf Antwort aus Teheran
Erstmeldung: Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen scheinen die USA und der Iran erneut auf die diplomatische Karte zu setzen. Die Trump-Regierung wartet auf Teherans Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs. Gespräche der Konfliktparteien unter der Vermittlung Pakistans könnten laut Wall Street Journal bereits in der kommenden Woche erneut in Islamabad stattfinden. Trump sagte am Abend, seine Regierung erwarte eine Rückmeldung des Irans. Auf die Frage, ob die Iraner die Verhandlungen hinauszögerten, antwortete Trump: „Das werden wir bald herausfinden.“
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