Kane und Co. unersättlich

121 Tore? FC Bayern jagt historische Bestmarke von Real Madrid

Der FC Bayern ist in bestechender Form. Vor allem offensiv bricht die Mannschaft Rekorde. Eine besondere Bestmarke wackelt.

Wie viele Titel schnappt sich der FC Bayern in dieser Saison? Spieler, Fans und Verantwortliche träumen natürlich vom Triple. Am Dienstag steht in der Champions League erst einmal das Achtelfinal-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo (alle TV-Infos hier) auf dem Programm. Die Münchner können 2025/26 nicht nur viele Titel gewinnen, sondern sich auch in die internationalen Geschichtsbücher eintragen.

Die Offensive des FC Bayern könnte 2026 einen neuen Fabelrekord aufstellen.

Der Grund: Die Offensive kennt kein Erbarmen mit den Gegnern. Vor allem in der Bundesliga sind die Statistiken kaum zu glauben. 25 Runden sind absolviert, der FCB steht bei unfassbaren 92 Toren. Zuletzt hatte Borussia Mönchengladbach beim 1:4 nichts zu melden. Allen voran trumpft natürlich Harry Kane auf, der aktuell bei 30 Toren in der Liga steht. Gegen Gladbach fehlte er verletzt, was hinsichtlich der Lewandowski-Bestmarke (41 Treffer in 2020/21) nicht von Vorteil war.

FC Bayern kann historischen Tor-Rekord knacken

Brechen die Bayern ihren eigenen Tor-Rekord aus der Bundesliga? 1991/72 erzielten die Roten 101 Tore. Zehn Stück würden fehlen, um sich an die Spitze zu setzen – in neun Partien sollte das mehr als machbar sein. Der deutsche Rekordmeister greift daher auch internationale Top-Werte an. In der Saison 2010/11 nämlich sorgte Real Madrid in der Primera División für einen Paukenschlag und feierte unfassbare 121 Tore.

Dieser Wert lässt sich nicht ohne eine kleine Rechnerei auf die Bayern übertragen, denn in der La Liga werden ja 38 Runden ausgespielt. Nimmt man an, auch Real hätte nur 34 Spiele machen dürfen, würden 108 Treffer auf der Habenseite stehen. Um vorbeizuziehen, bräuchte der Spitzenreiter der Bundesliga noch 17 Treffer. Bei einem aktuellen Schnitt von 3,68 pro Match ein keinesfalls unrealistisches Ziel.

Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Aleksandar Pavlović wird am 3. Mai 2004 in München geboren. Mit deutschen und serbischen Wurzeln wächst er als waschechter Münchner auf. Seine Geburts- und Heimatstadt wird später der Schauplatz seiner großen Karriere sein.
Schon früh zeigt der kleine Aleksandar eine außergewöhnliche Begabung für den Fußball. Beim SC Fürstenfeldbruck, einem Verein in der Nähe von München, tritt er das erste Mal gegen das runde Leder. Der Grundstein für eine steile Karriere.
Im Alter von nur sieben Jahren wechselt Pavlović vom SC Fürstenfeldbruck in das renommierte Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern München. Ein großer Schritt für das Talent – und der Beginn einer engen Verbindung mit dem deutschen Rekordmeister.
Über zwölf Jahre durchläuft Pavlović sämtliche Jugendmannschaften des FC Bayern München. Er entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und gilt intern schnell als eines der größten Talente des Vereins. Sein Stil als defensiver Mittelfeldspieler wird hier langsam deutlich.
Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Um sogar einen uralten Rekord zu brechen, müssten Harry Kane, Michael Olise und Co. jedoch über sich hinauswachsen. Torino nämlich brachte in der Saison 1947/48 das Kunststück fertig, in 40 Spielen 128 Mal zu treffen. Ob die Bayernstars wissen, dass sie sich gleich mehrfach in die Bestenlisten eintragen können? Bei aller Freude über Schützenfeste: Die oberste Priorität genießen an der Isar noch immer die Titel. (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Heiko Blatterspiel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare