Offenbar 100 Millionen gefordert

Angebot abgelehnt: Transfer-Poker um Bayern-Wunschspieler spitzt sich zu

Der FC Bayern macht Ernst und hat ein Angebot für Luis Díaz vom FC Liverpool abgegeben. Noch können sich die Vereine aber nicht einigen.

München – Dem FC Bayern München fehlt der Königstransfer. Nach dem Abgang von Florian Wirtz von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool und der schweren Verletzung von Jamal Musiala bei der Klub-WM setzt der deutsche Rekordmeister aktuell viele Hebel in Bewegung, um den Kader in der Offensive mit einem echten Topstar verstärken zu können. Bislang hagelt es für Sport-Vorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, der Wechsel-Gerüchte um seine Person unlängst dementierte, Absagen. Nun folgt der nächste Rückschlag.

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Liverpool lehnt hohes FCB-Angebot ab und fordert mehr

Der gut informierte Transferjournalist David Ornstein von der britischen Zeitung The Athletic berichtet auf X, der FC Bayern München habe ein Angebot für Luis Díaz vom FC Liverpool abgegeben. Die Offerte soll bei 67,5 Millionen Euro gelegen haben. Der amtierende englische Meister habe den Vorschlag umgehend abgelehnt, wie es heißt. Dazu soll den Verantwortlichen mitgeteilt worden sein, dass man nicht plane, den Kolumbianer zu verkaufen.

Die „Reds“ zeigen sich wohl erst bei einer Summe von über 100 Millionen Euro gesprächsbereit. Der 28-Jährige soll dem Premier-League-Klub wiederum mitgeteilt haben, dass er die Insel verlassen möchte. Ob die Bayern letztlich die geforderte Summe für einen Transfer zahlen müssen oder ob sich die Vereine auf einen Kompromiss einigen können, bleibt abzuwarten – billig, wird Díaz in jedem Fall nicht.

Luis Diaz (Mitte) feiert einen Treffer mit Darwin Nunez und Mo Salah

Wer verstärkt die Offensive des FC Bayern?

Aktuell scheint Luis Díaz vom FC Liverpool die auserkorene Wunschlösung des FC Bayern München zu sein. Der offensive Flügelspieler könnte tatsächlich der langersehnte Königstransfer werden.

Sollte das Geschäft am Ende doch nicht zu Stande kommen, könnten Eberl und Freund bei Nick Woltemande vom VfB Stuttgart, Leandro Trossard vom FC Arsenal oder Christopher Nkunku vom FC Chelsea richtig Ernst machen. Nach den Verpflichtungen von Jonathan Tah und Tom Bischof ist der FCB auf dem diesjährigen Transfermarkt offenbar noch langen nicht fertig. (jsk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Laci Perenyi

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare