„Er ist da federführend“

Bayern-Legende Babbel legt gegen Uli Hoeneß nach

Wer austeilt, muss auch einstecken können. So ergeht es nun Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der wird abermals von TV-Experte Markus Babbel kritisiert.

München – Die nächste Runde scheint eröffnet. Es stehen sich – wie so oft – der Bayern-Macher und zwei ehemalige Stars gegenüber. Bei Namen genannt: Uli Hoeneß gegen Lothar Matthäus und Markus Babbel. Letztgenannter sprang seinem ehemaligen Teamkollegen nun in einer heiß diskutierten Debatte zur Seite.

Streitpunkt: Der Einfluss von Uli Hoeneß beim FC Bayern

Im Großen und Ganzen geht es um den Einfluss von Hoeneß bei „seinem“ Verein. Dieser sei mitverantwortlich für die Probleme beim FC Bayern, so Babbel. Der Ex-Profi legte mit seiner Kritik nach und nahm dabei kein Blatt vor den Mund: „Das würde ich auch Uli Hoeneß persönlich ins Gesicht sagen. Ich mache das ja nicht, damit mir einer auf die Schulter klopft, sondern das ist meine Beobachtung. Bayern tut sich brutal schwer in den letzten zwei Jahren“, sagte Babbel in einem Interview auf ran.de

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Anlass für Babbels Kritik waren die zuvor von Hoeneß in Richtung von Lothar Matthäus ausgesprochenen Kommentare. Der Rekordnationalspieler hatte über eine laut seinen Infos sehr hohe Ablösesumme gesprochen, die die Bayern für Stuttgart-Profi Nick Woltemade bezahlen könnten. Hoeneß konterte daraufhin, dass der frühere Bayern-Star und heutige TV-Experte „nicht mehr alle Tassen im Schrank“ habe. Dass Hoeneß seinen ehemaligen Spieler „persönlich“ beleidigte, könne er nicht nachvollziehen, betonte Babbel erneut.

TV-Experte Markus Babbel legt gegen Bayern-Macher Uli Hoeneß nach

Nach Meinung des 52 Jahre alten Babbel schadet Hoeneß den Ambitionen seines Herzensvereins. „Der Verein präsentiert sich in den letzten zwei Jahren einfach nicht gut. Für mich ist es dann auch kein Zufall, dass man gegen PSG und in der Champions League gegen Inter ausgeschieden ist, obwohl man wahrlich nicht die schlechtere Mannschaft war“, sagte Babbel. Sprich: Er sieht gar sportliche Konsequenzen durch das Einmischen von Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß muss sich abermals Vorwürfe gefallen lassen

Babbel mit deutlichen Worten weiter: „Aber sie haben eben dieses Momentum nicht auf ihrer Seite, weil sie drumherum viel zu viele Schlagzeilen produzieren. Das meinte ich mit meiner Kritik an Uli Hoeneß, der da federführend für mich ist.“ Die nächste Runde ist wohl nur eine Frage der Zeit … (rele)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare