Klare Vorstellungen

Bayern-Neuzugang Jackson trifft offenbar wichtige Zukunftsentscheidung

Bayern-Neuzugang Nicolas Jackson hat wohl eine erste Entscheidung bezüglich seiner Zukunft getroffen. Der Stürmer ist vom FC Chelsea ausgeliehen.

München – Das wilde Transfer-Gezerre, das in der Leihe von Nicolas Jackson vom FC Chelsea zum FC Bayern endete, dominierte die Schlagzeilen der vergangenen Wochen. Zunächst machten die Bayern den Deal auf den letzten Metern des Transferfensters perfekt. Dann ließ Klub-Patron Uli Hoeneß das Thema mit brisanten Aussagen zu den Formalitäten des Transfers wieder hochkochen.

Bayern-Star Nicolas Jackson hat offenbar eine Entscheidung gegen den FC Chelsea getroffen.

Auch gut zwei Wochen nach der Ankunft von Jackson beim deutschen Rekordmeister ist der 24-jährige Stürmer in aller Munde. Am Mittwoch (17. September, TV-Infos hier) könnte er ausgerechnet gegen Chelsea zum ersten Mal in der Champions League in Rot-Weiß auflaufen. Schon im Vorfeld der Partie sickerte durch, dass der Senegalese eine wichtige Zukunftsentscheidung offenbar schon getroffen hat.

Bayern-Star Nicolas Jackson trifft Zukunfts-Entscheidung gegen FC Chelsea

So berichtet die englische Daily Mail, dass Jackson nach Ende seiner Leihe im Sommer 2026 nicht zu Chelsea zurückkehren will. Das Ziel des Angreifers sei es stattdessen, den FC Bayern auch ungeachtet der vereinbarten Kaufpflicht, die erst nach utopisch anmutenden 40 Einsätzen greifen würde, von einem festen Transfer zu überzeugen.

Auch Jackson-Berater Diomansy Kamara bestätigte in einem Interview mit dem TV-Sender Canal+ Sport, dass Jackson „auf gar keinen Fall“ zu den Londonern zurückkehren wolle. Grund für das verbrannte Verhältnis zu den „Blues“ soll die schwierige Beziehung von Jackson zu Chelsea-Trainer Enzo Maresca sein.

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
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Sollte Jackson die hohen Anforderungen an die vertraglich vereinbarte Kaufpflicht tatsächlich erfüllen, müssten die Bayern satte 65 Millionen Euro an den Premier-League-Klub überweisen. Doch auch, falls die Bayern sich freiwillig für eine Verpflichtung von Jackson entscheiden würden, wäre wohl mit einer Ablöse in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro zu rechnen.

Jackson debütierte am vergangenen Wochenende beim 5:0-Kantersieg gegen den Hamburger SV für die Bayern. Er wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Ein erster Treffer blieb ihm dabei noch verwehrt – vielleicht klappt es damit ja ausgerechnet gegen den FC Chelsea. Der Stürmer wird bei dem brisanten Königsklassen-Duell auf jeden Fall besonders im Fokus stehen. (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

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