„Deutschland drückt euch die Daumen“
Bundeskanzler Merz ruft DFB-Team an – und macht Nagelsmann Ansage
Kurz vor dem WM-Auftakt meldet sich Friedrich Merz direkt bei der Nationalelf. Der Kanzler sendet Motivationsgrüße und plant weiteren Kontakt.
Kurz vor dem Start der WM 2026 hat die deutsche Nationalmannschaft prominente Unterstützung aus Berlin erhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz meldete sich per Videotelefonat direkt beim DFB-Team im WM-Quartier im US-amerikanischen Winston-Salem und richtete motivierende Worte an Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Mannschaft.
Bei dem Gespräch waren unter anderem Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Kai Havertz zugeschaltet. Der Kanzler machte deutlich, dass die Erwartungen und die Unterstützung in der Heimat groß sind. „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen. Viele Grüße. Toi, toi, toi!“, rief Merz den Spielern entgegen und schickte damit beste Wünsche für das Turnier auf den Weg.
Merz drückt dem DFB-Kader die Daumen
Die Antwort aus dem Teamquartier fiel selbstbewusst aus. Auf Merz‘ Frage, wie die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei, erklärte Kapitän Joshua Kimmich: „Die Stimmung passt, um Spiele zu gewinnen.“ Diese Aussage sollte nicht nur dem Bundeskanzler, sondern auch der ganzen Nation, vor dem ersten Auftritt bei der Weltmeisterschaft Zuversicht verschaffen.
Auch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann tauschte sich der Kanzler in dem Telefonat kurz aus. Dabei kündigte Merz an, den Kontakt während des Turniers fortsetzen zu wollen. „Ich würde sagen, Herr Nagelsmann: Wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand der Dinge ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind“, sagte der 70-Jährige. Nagelsmann nickte daraufhin nur zustimmend.
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Sollte Deutschland den Sprung ins Endspiel schaffen, plant der Bundeskanzler dem Bericht zufolge sogar eine Reise zum Finale. Sportlich richtet sich der Fokus nun vollständig auf den WM-Auftakt. Am Sonntag startet die deutsche Auswahl in das Turnier und trifft ab 19 Uhr (alle TV-Infos) auf Außenseiter Curaçao. Merz wird diese Partie zunächst aus Deutschland verfolgen. (LF)
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