Dortmund hängt FCB ab

Bundesliga-Dauerkarten im Preisvergleich: FC Bayern setzt überraschenden Trend

Fast immer ist die Allianz Arena ausverkauft. Trotzdem ändert der FC Bayern seine Dauerkarten-Preise. Diesen Trend verfolgen auch andere Klubs aus der Bundesliga.

München – Für die Fans des FC Bayern dürfte es auch in der kommenden Saison nicht einfach werden, die Heimspiele in der Allianz Arena mitzuverfolgen – einen freien Ticketverkauf gibt es bis auf wenige Ausnahmen nicht. Für viele daher die beste Lösung: Die Dauerkarte. Eine neue Studie zeigt jetzt, wie sich die Preise hierfür verändern – und auch der FCB zieht gewaltig an.

Der FC Bayern fällt mit seiner Dauerkarten-Preispolitik auf.

Die Stehplatz-Dauerkarte für die Bayernfans, die transfermarkt.de zum Vergleich vorliegt, umfasst alle 17 Heimspiele in der Bundesliga. Das Ticket kostet 175 Euro, umgerechnet kommt man also auf einen Betrag von 10,29 Euro pro Match. Klingt nach einem Schnäppchen, im Vorjahr allerdings fiel die Summe für die ganze Saison um fünf Euro geringer aus. Nur Wolfsburg (160 Euro) und Hoffenheim (150 Euro) bieten für die kommende Runde günstigere Dauerkarten-Optionen an.

Bayern hebt Dauerkarten-Preise an und bleibt dennoch günstig in der 1. Bundesliga

Möchten Bayern-Fans alle Heimspiele ihres Klubs in der kommenden Spielzeit sehen – wie viele es in Pokal und Champions League werden, ungewiss – können sie ihre Tickets selbst konfigurieren. Anhänger müssen Partien in diesen beiden Wettbewerben dazubuchen, entsprechend erhöhen sich natürlich auch die Preise.

Wer die Bundesliga-Dauerkarte haben möchte, diese aber nicht mit einem Stehplatz kombinieren will, kann natürlich auch die Sitzplatz-Kategorien in Anspruch nehmen. Die teuerste Variante in Kategorie 1 kostet beim FCB 890 Euro. Ein stolzer Preis, doch es gibt Bundesliga-Klubs, bei denen die Zuschauer noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

In Köln (1.071 Euro) und Dortmund sind die teuersten Dauerkarten für die Bundesliga-Saison 2025/26 (905 Euro) mit einem höheren Preis versehen. Besonders die Geißböcke stechen hervor, denn als Aufsteiger drücken sie ihren Fans eine saftige Preissteigerung aufs Auge. Selbst die günstigste Dauerkarten-Option hat es in sich beim 1. FC.

252 Euro müssen die Stadionbesucher hinlegen, das ist schon ein gutes Stückchen mehr als die 175, die beim deutschen Rekordmeister fällig werden. In der Vorsaison verlangte Köln noch 190. Der BVB übrigens stellt seinen Fans eine Stehplatz-Option in Höhe von 260 Euro zur Verfügung, das Plus von zwei Euro dürfte zu verkraften sein. (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare