Beim Hummels-Abschied
BVB-Abwehr erneut geschwächt: Pechvogel Süle verletzt ausgewechselt
Ein bitterer Rückschlag für Borussia Dortmund: Niklas Süle verletzt sich im Testspiel gegen Juventus Turin und könnte länger ausfallen.
Dortmund – Im Testspiel am heutigen Sonntagnachmittag gegen Juventus Turin erlitt Borussia Dortmund einen bitteren Rückschlag. Kurz vor der Halbzeitpause blieb Innenverteidiger Niklas Süle ohne Fremdeinwirkung am Boden liegen und griff sich an den rechten Fuß. Die Szene ereignete sich, als Süle einen Rückpass spielte, und er musste gestützt vom Platz gehen. Für ihn kam Yan Couto ins Spiel. Die genaue Diagnose steht noch aus, doch die Sorge vor einem längeren Ausfall ist groß.
Süle war erst in der 19. Minute für Mats Hummels eingewechselt worden, der an diesem Tag offiziell verabschiedet wurde. Hummels hatte über 500 Pflichtspiele für den BVB absolviert und wurde mit großem, emotionalem Applaus von den Fans verabschiedet. Doch die Verletzung von Süle überschattete diesen besonderen Moment.
Süle-Verletzung im Juve-Test verschärft Personalsituation
Ein längerer Ausfall von Süle könnte die ohnehin angespannte Personalsituation in der Dortmunder Verteidigung weiter verschärfen. Auch Nico Schlotterbeck und Kapitän Emre Can sind derzeit verletzt. Trainer Niko Kovac setzt auf eine Dreierkette, die durch einen Süle-Ausfall noch dünner werden könnte.
Der Verein könnte gezwungen sein, auf die Jugend zu setzen oder sich trotz begrenzter finanzieller Mittel auf dem Transfermarkt umzusehen. An zwei Verteidigern des FC Chelsea soll man in Dortmund bereits in den letzten Tagen Interesse bekundet haben. Die Verletzung Süles stellt die Saisonvorbereitung des BVB kurz vor dem DFB-Pokal-Auftakt auf den Kopf. Eine Taktikänderung hin zu zwei zentralen Verteidigern wäre denkbar, doch die Unsicherheit bleibt.
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Die genaue Dauer von Süles Ausfall ist noch unklar, aber seine Rolle in der kommenden Saison wäre von großer Bedeutung. Borussia Dortmund wird nun abwarten müssen, wie sich die Situation entwickelt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Lücken in der Verteidigung zu schließen. (hbr)
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