Neue Verhandlungen
BVB-Boss Kehl lässt mit Gehaltsgesprächen über Süle aufhorchen
Der Kader des BVB steht. Für Sebastian Kehl stellt sich nun die Frage nach dem Gehaltsgefüge. Bei Verteidiger Nikas Süle gibt es interessante Neuigkeiten.
Dortmund – Kurz vor Schließung des Transferfensters hat Borussia Dortmund noch einmal richtig Gas gegeben mit Neuverpflichtungen. BVB-Boss Sebastian Kehl geht daher entspannt mit der Tatsache um, dass 2026 einige Verträge auslaufen. Darunter ist auch der von Niklas Süle. Jetzt verrät Kehl: Es gab interessante Gehaltsgespräche.
„Wir haben einige Spieler mit auslaufenden Verträgen, das ist gar nicht schlimm, das kann uns sogar helfen. Jeder Spieler bekommt nun die Chance, sich in den nächsten Monaten zu zeigen – selbstverständlich“, erklärt Kehl zunächst in der SPORT Bild. „Wir haben zu allen Spielern einen richtig guten Draht und werden uns sicher irgendwann an einen Tisch setzen, um über die Zukunft zu sprechen.“
BVB-Boss Kehl spricht mit Niklas Süler über dessen Gehalt
Süle, der seit 2022 in schwarz-gelb aufläuft, gehört zu den Top-Verdienern der Borussia. Sein geschätztes Gehalt soll sich auf 14 Millionen Euro brutto pro Jahr belaufen. Eine Verlängerung des 29-Jährigen sei laut Kehl denkbar, aber: Hinsichtlich des monatlichen Salärs müsste der Defensivspieler offenbar mit Abstrichen rechnen.
Kehl äußert sich wie folgt zur finanziellen Situation: „Ganz grundsätzlich: Nur weil man Verträge verlängert, bedeutet das ja nicht, dass man sie auf dem gleichen Niveau verlängern muss. Jeder unserer Spieler hat die Chance, sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Das gilt natürlich auch für Niklas Süle.“
Während des Testspiels gegen Juventus Turin war Süle verletzt ausgewechselt worden. Mindestens einen Monat wird der ehemalige Bayern-Star wohl noch ausfallen, anschließend muss er sich seinen Platz unter Trainer Niko Kovac zurückkämpfen. Im letzten Vertragsjahr will er niemandem den Vortritt lassen.
Zeigt Süle nach seinem Comeback starke Leistungen, kann er sich für einen neuen Vertrag empfehlen – vermutlich jedoch nicht zu den alten Konditionen. Entscheidet sich Süle für einen Wechsel, können positive Auftritte die ideale Eigenwerbung sein. Eine Ablöse generiert der BVB im Sommer 2026 definitiv nicht mehr. (is)
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