Coach muss Entscheidung treffen
BVB-Mittelfeld: Kovac vor schwieriger Entscheidung
BVB-Trainer Niko Kovac kann aus mehreren Spielern im Mittelfeld wählen. Momentan ist unklar, für welche Akteure sich der Coach in der Zentrale entscheidet.
Dortmund – Niko Kovac hat die Latte in Dortmund relativ hochgelegt. Nach der starken Rückrunde der vergangenen Saison, nur der FC Bayern holte hier mehr Punkte, will der BVB in der in Kürze startenden Spielzeit von Anfang an um die Spitze kämpfen. Kovac weiß: Gerade im zentralen Mittelfeld hat er ein Überangebot, steht also vor einem Luxusproblem.
Kapitän Emre Can wird von Kovac, sobald er wieder einsatzfähig ist, in der Innenverteidigung gesetzt sein. Trotzdem ist der Kader in der Zentrale bestens besetzt, mit Jobe Bellingham kam ja Verstärkung aus England. Der 19-Jährige möchte in die Fußstapfen seines Bruders Jude treten, der drei sehr erfolgreiche Jahre in Dortmund verbracht hat.
Wie löst BVB-Trainer Kovac Luxusproblem im zentralen Mittelfeld
Felix Nmecha und Pascal Groß dürfte nach Sky-Informationen gesetzt sein in der ersten Elf. Sie sollen die Positionen der Sechs und der Acht bekleiden, während Bellingham eher ein potenzieller Zehner ist. Was passiert mit Julian Brandt? Bei der Klub-WM hatte er das Nachsehen im Vergleich zu Bellingham, hier sollte sich also ein Konkurrenzkampf entwickeln.
Marcel Sabitzer spielt in den Planungen des Trainers nach wie vor eine Rolle. In den letzten Wochen wurde viel über einen Transfer spekuliert, doch Kovac soll, berichtet Sky, sich für einen Verbleib starkgemacht haben. In der vergangenen Saison konnte er nicht überzeugen, erzielte nur einen einzigen Treffer.
Sky-Reporter Patrick Berger weiß: „Der Trainer ist sicher, dass er ihn wieder hinbekommt.“ Während der Sommerpause konnte der Österreicher Kraft tanken, heiratete seine langjährige Freundin Katja Kühne. Mit Salih Özcan gibt es einen weiteren Kandidaten fürs Mittelfeld, der gerne in Dortmund bleiben würde.
Sein Vertrag läuft im Sommer 2026 aus. Bei Giovanni Reyna stehen die Zeichen auf Trennung, allerdings fordert die Borussia zehn Millionen Euro Ablöse. Parma Calcio hätte Reyna gerne, will jedoch nur die Hälfte zahlen. Bis das Transferfenster am 1. September schließt, wäre Kovac vermutlich nicht traurig, wenn sein Kader etwas kleiner werden würde. (is)
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