Neidisch auf Jude?

BVB-Verstärkung Bellingham: Äußerungen zum Bruder wecken Interesse

Jobe Bellingham tritt in seine erste Saison beim BVB ein. Der Neuzugang gibt derzeit Einblicke in die Beziehung zu seinem Bruder Jude.

Dortmund – Borussia Dortmund hat wieder einen Bellingham in den eigenen Reihen. Jobe, 19 Jahre alt und Bruder von Real-Superstar Jude, heuert beim BVB an, um Titel zu gewinnen. Er ist es gewohnt, mit seinem so erfolgreichen Bruder verglichen zu werden, will aber trotzdem seinen ganz eigenen Weg gehen.

Jobe Bellingham will es seinem Bruder Jude nachmachen.

BVB-Neuzugang Bellingham kennt Vergleiche mit seinem Bruder Jude

Jude Bellingham spielte von 2020 bis 2023 in den Farben schwarz und gelb, wechselte anschließend zu den Königlichen. Mit erst 22 Jahren hat er seinen Marktwert auf fulminante 180 Millionen Euro nach oben geschraubt, das muss ihm Jobe erst einmal nachmachen. Der Druck, der auf dem BVB-Neuzugang lastet, er ist groß.

Obwohl der Youngster noch nicht lange in Dortmund weilt, fühlt er sich bereits sehr wohl. „Dortmund fühlt sich bereits ein bisschen wie ein Zuhause an. Ich kann es kaum erwarten, bis die Spiele in Deutschland beginnen.“ Obwohl er erst 19 Jahre alt ist, verfügt er über ein ungeheures Selbstverständnis, Vergleiche mit seinem Bruder lassen ihn daher kalt.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

„Man hat solche Gedanken natürlich schon“, gibt Jobe zu. Der BVB hätte aber sehr beruhigend auf ihn eingewirkt, dass ihn die Vergangenheit von Jude nicht zu stark belasten sollte. Und der Jüngere der beiden Bellingham-Brüder ist mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet, sagt: „Das hier ist meine Reise.“ Dass Jude ihm die Daumen drückt, ist Ehrensache.

Für 30 Millionen Euro, etwaige Bonuszahlungen könnten folgen, verpflichtete die Borussia Jobe aus Sunderland. Als die Entscheidung feststand, kontaktierte er seinen Bruder, und der reagierte freudig. „Jude war natürlich einer der Ersten, die ich angerufen habe, als ich meinen Vertrag in Dortmund unterschrieben hatte. Er sagte mir, dass er extrem stolz auf mich ist und ich alles genießen solle.“ (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Paul Currie/Shutterstock

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