Saudi-Klub will FCB-Star

„Peanuts“: Bayern-Fans empört über möglichen Coman-Preis

Die kolportierte Ablösesumme für Kingsley Coman sorgt für hitzige Diskussionen unter den Bayern-Fans in den sozialen Medien.

München – Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Kingsley Coman zu Al-Nassr schlagen hohe Wellen – und vor allem die kolportierte Ablösesumme sorgt für hitzige Diskussionen unter den Bayern-Fans in den sozialen Medien. Laut mehreren Medienberichten haben die Saudis ihr ursprüngliches Angebot von 22 Millionen Euro nach einer ersten Absage auf 25 Millionen Euro plus Bonuszahlungen erhöht. Der FC Bayern soll nun über die Offerte nachdenken, eine Entscheidung steht noch aus. Für viele Anhänger des Rekordmeisters ist diese Summe jedoch völlig indiskutabel.

Kingsley Coman

In den sozialen Netzwerken äußern sich zahlreiche Fans – und die Reaktionen fallen deutlich aus. Ein User schrieb: „Schlechteste Verkäufer der Welt: Bayern München.“ Ein anderer kommentierte: „Bayern sollte Al-Nassr für diesen Preis Comans Trikot schicken.“ Wieder ein anderer Fan machte klar: „Mindestens 40 Millionen Euro!“ Die Spanne der Forderungen ist groß, doch der Tenor eindeutig – 25 Millionen Euro seien „viel zu wenig“. Ein User fasste es so zusammen: „25 Millionen +: Was für ein Witz.“ Ein User schrieb: „Das sind Peanuts!“ Ein Kommentar brachte den Vergleich zu Cristiano Ronaldo ins Spiel: „LOL. Das ist lächerlich wenig. Wenn ihr Ronaldo 200 Millionen pro Jahr zahlt, ist das hier Wechselgeld. Bayern muss mal Eier zeigen und den Betrag für Coman mindestens verdoppeln.“

Mega-Gehalt für Bayern-Star Coman in Saudi-Arabien

Auch die Forderung nach einer klaren Schmerzgrenze ist mehrfach zu lesen: Unter 50 Millionen Euro solle es gar keine weiteren Gespräche geben. Manche Fans äußern zudem Unverständnis darüber, warum Bayern solche Angebote nicht sofort ablehnt. Hintergrund des Transferpokers: Coman, seit 2015 beim FC Bayern und Torschütze des goldenen Treffers im Champions-League-Finale 2020, soll sich mit Al-Nassr bereits auf einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2028 geeinigt haben.

Das Gehaltspaket ist üppig – rund 25 Millionen Euro netto pro Saison stehen im Raum, also insgesamt etwa 75 Millionen Euro für drei Jahre. Für den Spieler scheint der Wechsel damit äußerst attraktiv zu sein. Für die Bayern ist jedoch die Ablöse der entscheidende Punkt.

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Laut Sky peilen die Verantwortlichen eine Summe um die 50 Millionen Euro an, um einerseits den Marktwert des französischen Nationalspielers angemessen zu berücksichtigen und andererseits genügend Spielraum für einen möglichen Ersatz zu schaffen. Die von der saudischen Seite genannten 25 Millionen Euro plus Boni liegen deutlich unter dieser Erwartung. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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