Kontrakt bis 2027

DFB-Star Schlotterbeck will BVB-Vertrag nur unter einer Bedingung verlängern

Fussball UEFA Champions League, Borussia Dortmund - Athletic Bilbao
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Borussia Dortmund plant die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Abwehrchef Nico Schlotterbeck bis 2030.

Der Vertrag von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund läuft im Sommer 2027 aus. Auf eine Verlängerung lässt der Innenverteidiger noch warten.

Dortmund - Nach seiner langen Verletzungspause ist Nico Schlotterbeck wieder fester Bestandteil in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund. Der 25-Jährige stand nach seiner Rückkehr von einem Meniskusriss aus dem vergangenen April in der Bundesliga direkt in der Startelf, übernahm gegen Mainz als Stellvertreter umgehend wieder die Rolle des Abwehrchefs.

Auch in der Champions League feierte er mit einer Einwechslung gegen Athletic Bilbao seinen ersten Einsatz in der laufenden Saison. In den Zukunftsplänen des BVB spielt Schlotterbeck ebenfalls eine große Rolle. Der 25-Jährige soll in den nächsten Jahren die Fußstapfen von Mats Hummels als Abwehrchef weiter ausfüllen. Dem steht nur noch der 2027 auslaufende Vertrag des DFB-Stars im Wege.

Nico Schlotterbeck lässt mit Vertragsentscheidung auf sich warten

So müssen die Fans der Borussia weiter auf die gewünschte vorzeitige Verlängerung des 25-Jährigen bis 2030 warten. Wie die Bild berichtet, ist für Schlotterbeck die Konkurrenzfähigkeit von Schwarz-Gelb für einen Verbleib beim BVB ausschlaggebend. Er wolle auch künftig in einer titelfähigen Mannschaft spielen, heißt es in dem Bericht des Boulevardblatts.

Wie sich die Erfolgsaussichten der Dortmunder auf die nächsten Jahre gesehen entwickeln werden, ist so früh in der Saison noch nicht festzustellen. Auch das Handeln des BVB auf dem Transfermarkt dürfte dabei eine Rolle spielen. „Ich glaube, um ehrlich zu sein, so früh wird es nicht sein, dass ich meinen Vertrag verlängere“, gab Schlotterbeck am Dienstag bekannt.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Abgeneigt von einem Verbleib beim BVB sei der 25-Jährige dennoch nicht. In den anstehenden Verhandlungen wird sich zeigen, ob die Pläne beider Parteien miteinander kompatibel sind. „Wir werden jetzt Gespräche führen. Ich werde mich mit Sebastian Kehl zusammensetzen, einen Plan machen und dann wird man schauen, was sich daraus ergibt“, blickt der DFB-Star voraus.

Klar ist auch, dass Schlotterbeck wohl auch für die Top-Klubs Europas spätestens im kommenden Sommer interessant werden wird. Dem will der BVB mit der vorzeitigen Verlängerung bis 2030 entgegenwirken, um einen vielleicht sogar ablösefreien Wechsel des Innenverteidigers zu verhindern. Zudem könnte der Abwehrchef auch die Nachfolge des Kapitäns antreten, sollten Emre Can und Stellvertreter Julian Brandt den Verein zum Saisonende verlassen. (seb)

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