Chaos in Frankfurt
Eintracht-Boss Krösche nimmt sich SGE-Stars zur Brust – und droht mit Konsequenzen
Das Chaos bei Eintracht Frankfurt wird immer schlimmer. Auch SGE-Boss Markus Krösche wird unruhig. Rollen am Ende sogar Köpfe?
Frankfurt – Eigentlich hatte Eintracht Frankfurt im Jahr 2025 jede Menge zu feiern. Die Mannschaft schloss die Bundesliga als Dritter ab und qualifizierte sich damit für die Champions League, auch Wunsch-Stürmer Jonathan Burkardt wurde verpflichtet. Obendrein sahnte Sportvorstand Markus Krösche ab, wurde zum Manager der Saison gekürt. Im Dezember 2025 ist nicht mehr viel übrig von Glanz und Gloria.
Die Ergebnisse lesen sich schon seit Monaten wechselhaft, stellenweise hatten die Adler Glück, mittelprächtige Leistungen doch noch in Siege ummünzen zu können. In diesen Tagen droht das Chaos bei der Eintracht gar kein Ende mehr zu nehmen. Nach dem 0:6-Debakel gegen RB Leipzig verriet Markus Krösche: Eine Trainer-Diskussion gibt es offenbar nicht.
Eintracht-Boss Krösche hält Brandrede und versetzt SGE-Stars in Alarmbereitschaft
Am Sonntag soll es, das berichtete die Bild, eine spontan einberufene Mannschaftssitzung gegeben haben. Auch Krösche war vor Ort, um sich die Stars zur Brust zu nehmen. Äußerst brisant ist: Der als zurückhaltend bekannte Funktionär greift nur dann ins Geschehen innerhalb der Saison ein, wenn es wirklich ernst ist. Und ernst, das ist die Lage bei der schlechtesten Defensive der Bundesliga definitiv.
Die emotionale Brandrede von Krösche zeigt: Die Lage am Main ist mehr als kritisch. Die Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft sind nicht mehr zu verbergen. Nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, soll es nach dem Leipzig-Debakel in der Kabine gekracht haben. Einige Stars der Eintracht sollen demnach verbal aufeinander losgegangen sein.
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Laut übereinstimmenden Medienberichten wird hinter den Kulissen ohnehin darüber diskutiert, dass es Akteure im Adler-Kader gibt, die ihre persönlichen Interessen über die Entwicklung der Mannschaft stellen. Welche Spieler in diesen schweren Zeiten darum kämpfen wollen, wieder ins stabile Fahrwasser zu gelangen? Unklar.
Personelle Konsequenzen sind nach dem Auftritt Krösches vor der Mannschaft nicht mehr ausgeschlossen. Am Dienstag (9. Dezember) spielt Frankfurt beim FC Barcelona vor (alle TV-Infos hier). Zerfällt die Mannschaft hier wieder in ihre Einzelteile, ohne dass ein Aufbäumen ersichtlich ist, droht der nächste Zoff. Mit der ruhigen, besinnlichen Weihnachtszeit, die sich in der hessischen Metropole viele gewünscht haben, wird es wohl eher nichts mehr. (is)
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