Nachfolger von Julian Nagelsmann?

„Er würde es machen“: Neue Bundestrainer-Gerüchte um Jürgen Klopp sorgen für Aufsehen

Wird Jürgen Klopp bald Bundestrainer und folgt auf Julian Nagelsmann? Die Spekulationen um ein DFB-Engagement gehen jetzt in die nächste Runde.

Die deutsche Nationalmannschaft will bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko den fünften Stern ergattern. Zwar glaubt DFB-Legende Thomas Müller eher nicht an den Titel, davon aber will sich Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht beirren lassen. Während er akribisch am großen Ziel arbeitet, keimen jetzt wieder neue Gerüchte um Jürgen Klopp auf. Kommt es schon im Sommer zu einer Ablösung durch den ehemaligen Liverpool-Coach?

Wird Jürgen Klopp bald Bundestrainer?

Schon seit Jahren wird darüber gerätselt, wann Klopp einmal das Amt des Bundestrainers übernimmt. Zwar steht Julian Nagelsmann derzeit nicht zur Diskussion, Klopp aber bleibt dennoch ein Thema. Christian Falk, Fußballchef der Bild, ordnet die neusten Spekulationen um den BVB-Meistertrainer jetzt ein und stellt klar: Möglicherweise sehen wir den 58-Jährigen früher als gedacht an der Seitenlinie.

Wird Jürgen Klopp schon im Sommer Nachfolger von Bundestrainer Nagelsmann?

Falk spielt bei „True or not true“ auf Julian Nagelsmann an, den möglicherweise die Rückkehr in den Alltag als Klubtrainer reizen könnte. Über Klopp sagt der Experte: Aus dem Umfeld des gebürtigen Stuttgarters würden Stimmen laut werden, die ihn als kommenden Bundestrainer sehen – und zwar schon bald. Klopp nämlich soll keinesfalls abgeneigt sein.

„Er würde es machen. Nicht, weil er sagt, er muss das noch unbedingt machen. Sondern, weil es heißt, er hat Deutschland schon so oft abgesagt, irgendwann, weiß er, muss er ran“, erklärt Falk die Diskussionen im Klopp-Umfeld. Vor allem bei ausbleibendem Erfolg des DFB-Teams auf der WM-Bühne dürfte der aktuell für Red Bull tätige Ex-Trainer wieder in den Fokus rücken.

Rückblick WM 2014 – Was können wir für 2026 lernen?

Zur Vorbereitung auf die WM wurden vier Freundschaftsspiele geplant, davon das letzte als Benefiz-Spiel. Zwischen dem zweiten und dritten Spiel fand vom 21. bis 31. Mai 2014 ein Trainingslager im Passeiertal in Südtirol statt.
Geschlossen, konzentriert, ohne Allüren – so startete Deutschland 2014 ins Turnier. Schon hier war zu spüren, dass Hierarchien klar verteilt waren. 2014 gewann kein Star das Turnier, sondern eine funktionierende Ordnung.
Thomas Müller eröffnete die WM mit brutaler Effizienz. Drei Tore erzielte der damals 24-Jährige im Auftaktspiel gegen Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo. Ein Turnierstart, den wir uns 2026 so auch wünschen würden.
Plötzlich geriet Deutschland ins Wanken. Im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana war das DFB-Team gefordert. Gegen Prince Boateng und Co. kamen die Deutschen nicht über 2:2 hinaus. Ein Spiel, das den Charakter der deutschen Elf testete.
Rückblick WM 2014 – Was können wir für 2026 lernen?

Schon vor einigen Wochen wurde über ein RB-Aus von Klopp diskutiert. Seit Anfang 2025 ist er als „Head of Global Soccer“ tätig, ist also für die strategische Ausrichtung aller Klubs des RB-Kosmos verantwortlich. Sein Vertrag läuft noch bis 2029. Die bisherigen Erfolge stimmen nicht alle zufrieden, zudem könnte Klopp das Trainerdasein wieder reizen. Auf eine verkorkste WM dürfte er nicht hoffen – und am Ende vielleicht trotzdem davon profitieren? (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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