Nach zehn Jahren

Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola tritt bei Manchester City zurück

Nach zehn Jahren ist Schluss: Pep Guardiola wird nach der Saison als Trainer von Manchester City zurücktreten – trotz Vertrag bis 2027.

Jetzt ist es offiziell: Pep Guardiola wird Manchester City nach der aktuellen Saison verlassen. Das gaben die Skyblues am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Damit wird der Spanier am Sonntag gegen Aston Villa zum letzten Mal auf der Trainerbank der Citizens sitzen. Guardiola hatte Manchester City 2016 übernommen. In den letzten Wochen hatte sich der Abschied schon angedeutet.

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„Was für eine Zeit wir gemeinsam verbracht haben. Fragt mich nicht nach den Gründen, warum ich gehe. Es gibt keinen Grund, aber tief in meinem Inneren weiß ich, dass es Zeit für mich ist. Nichts ist ewig – wenn es so wäre, wäre ich noch hier. Ewig bleiben werden das Gefühl, die Menschen, die Erinnerungen und die Liebe, die ich für meinen FC Manchester City empfinde“, wird der Spanier in der Pressemitteilung zitiert.

Pep Guardiola prägte Ära bei Manchester City

Guardiola hatte in Manchester nach drei Jahren beim FC Bayern 2016 übernommen – und seither die erfolgreichste Ära des Vereins maßgeblich geprägt. Sechs Premier-League-Titel, drei FA-Cup-Siege, fünf Championships im EFL-Cup und vier Titel im FA Community Shield hat Guardiola auf nationaler Ebene mit den Skyblues geholt. Der größte Coup gelang dem Spanier allerdings 2023 mit dem lang ersehnten Triumph in der Champions League – für Manchester City der erste Titel in der europäischen Königsklasse in der Vereinsgeschichte.

„Spieler, vergesst nicht – jeden einzelnen Augenblick, jeden Moment, mich, meine Mitarbeiter, diesen Verein, einfach alles. Was wir erreicht haben, haben wir für euch alle getan. Und ihr wart einfach außergewöhnlich. Ihr wisst es noch nicht, aber ihr hinterlasst ein Vermächtnis“, richtet Guardiola einen Abschiedsgruß an alle Citizens.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Ganz wird der Spanier aber Manchester City nicht verlassen. Der Katalane wird die Rolle eines globalen Botschafters der Skyblues übernehmen. Wer das Erbe von Guardiola auf der Trainerbank antritt, ist noch nicht klar. Laut dem Transfer-Insider Fabrizio Romano soll es mit dem Ex-Chelsea-Coach Enzo Maresca aber schon eine mündliche Einigung geben. (kk)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/PA Wire | Mike Egerton

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