Während WM in den USA

FC-Bayern-Transferziel Saibari besteht Medizincheck bei DFB-Arzt

Der Transfer von Ismael Saibari zum FC Bayern rückt näher. Der Medizincheck soll schon erledigt sein. Die Verkündung könnte nun zeitnah folgen.

Der nächste Bayern-Transfer nimmt offenbar konkrete Formen an. Ismael Saibari, WM-Spieler aus Marokko und Wunschkandidat für die Offensive, soll den Medizincheck für den FC Bayern bereits absolviert haben. Der Deal steht damit kurz vor dem Abschluss. Die offizielle Verkündung könnte in den nächsten Stunden oder Tagen folgen.

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Laut der Nachrichtenagentur AFP fand die Untersuchung am Dienstag im Trainingslager der marokkanischen Nationalmannschaft in Basking Ridge im US-Bundesstaat New Jersey statt. Bayerns Mannschaftsarzt Dr. Jochen Hahne habe den 25-Jährigen dort untersucht. Hahne befindet sich derzeit ohnehin in den USA, da er als Teamarzt die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft betreut. Damit konnten die Bayern den Medizincheck praktisch und diskret mitten im laufenden Turnier abwickeln.

FC Bayern und Saibari: Medizincheck in den USA

Nach übereinstimmenden Medienberichten hatten sich die Münchner und PSV Eindhoven bereits auf eine Ablösesumme geeinigt, die sich auf knapp unter 55 Millionen Euro belaufen soll. Auch mit dem Spieler selbst soll es längst eine Einigung über einen Vertrag bis 2031 geben. Der Medizincheck war damit die letzte entscheidende Hürde vor der formalen Vollendung des Transfers. Dass er nun offenbar erledigt ist, macht den Wechsel quasi zur Gewissheit.

Saibari, der offenbar Kompanys Idee war, empfiehlt sich dem FC Bayern nicht zuletzt durch seinen starken WM-Auftritt. Der Offensivspieler traf für Marokko zur Führung beim 1:1 gegen Brasilien und rückte damit auch international in den Fokus. Seine Stärken liegen in seiner Flexibilität: Er kann zentral hinter der Spitze, auf beiden Flügeln und im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Genau diese Variabilität macht ihn für den Rekordmeister so attraktiv.

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Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
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Offiziell bestätigt ist der Wechsel noch nicht. Doch die Zeichen stehen klar auf Vollzug. Der FC Bayern hat mit dem Medizincheck die letzte große Hürde genommen, und nach übereinstimmenden Medienberichten fehlt nur noch die vertragliche Fixierung. Für den Rekordmeister wäre Saibari ein weiterer prominenter Zugang mit internationalem Profil – und ein klares Signal, dass die Münchner auch in diesem Sommer konsequent in die Offensive investieren. Allerdings deutet sich nun ein Transferstopp beim FC Bayern nach Brown und Saibari an. (ck)

Rubriklistenbild: © Frank Franklin II/dpa

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