Wechsel offiziell
Gladbachs Rekordtransfer geht: Emotionale Abschiedsworte nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren trennen sich die Wege von Borussia Mönchengladbach und Alassane Plea. Der Rekordtransfer unterschreibt bei der PSV Eindhoven.
Mönchengladbach – Es hatte sich angedeutet, jetzt ist es offiziell: Alassane Plea verlässt Borussia Mönchengladbach nach sieben gemeinsamen Jahren und schließt sich der PSV Eindhoven an. Das gaben beide Vereine am Donnerstagvormittag bekannt. Beim niederländischen Meister hat der Franzose einen bis 2028 datierten Vertrag unterschrieben.
Nach sieben Jahren in Gladbach: Rekordtransfer Plea wechselt nach Eindhoven
„Alassane ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen und noch einmal einen langfristigen Vertrag unterschreiben zu können“, begründet Gladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus den Abgang des Stürmers. „Diesem Wunsch sind wir nachgekommen. Wir bedanken uns bei Lasso für sieben Jahre bei Borussia mit herausragenden Leistungen und vielen wichtigen Toren.“
Plea wechselte 2018 für satte 23 Millionen Euro von OGC Nizza nach Gladbach und ist dort bis heute der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Für die Fohlenelf hat Plea in 236 Pflichtspielen 68 Tore erzielt und war in seiner Zeit in Gladbach fast durchgehend Schlüsselspieler. „Ich blicke dankbar zurück auf sieben tolle Jahre bei diesem großartigen Klub, den ich lieben gelernt habe. Es war mir immer eine Ehre, das Trikot mit der Raute zu tragen“, verabschiedet Plea sich emotional von seinem Ex-Klub.
Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann




Gladbach kassiert nur noch geringe Millionen-Ablöse für Plea
Da sein Vertrag 2026 ausgelaufen wäre, kassiert Gladbach nur noch drei Millionen Euro für den ehemaligen französischen Nationalspieler. Viel wichtiger als die Ablöse dürfte aus Gladbacher Sicht allerdings die Gehaltseinsparung von knapp 4,5 Millionen Euro sein.
Mit 32 Jahren dürfte der PSV-Vertrag für Plea der letzte große in seiner Karriere sein. In Eindhoven trifft er nun auf den ehemaligen Bundesliga-Coach Peter Bosz, der den Eredivisie-Klub zweimal in Folge zur Meisterschaft führte. Auf seinen neuen Verein freut Plea sich besonders, wie seine Worte nach der Ankunft vermuten lassen.
„Als mich mein Berater anrief und mir vom Interesse des PSV erzählte, sagte ich sofort zu. Ich habe nur Gutes über den Verein gehört und kenne auch den Trainer: Herrn Bosz. Ich mag seine Philosophie und seinen Spielstil. Und dass er Französisch spricht, ist ein schöner Bonus.“ (dwe)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
