Statt Schweden-Sieg

Ibrahimovic steht nach Party mit Trump in der Kritik

Beim ersten WM-Spiel gewinnt Schweden souverän gegen Tunesien. Nicht unter den Zuschauern war Zlatan Ibrahimovic, der von der Trump-Party schwärmt.

Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic hat mit seinem Verhalten für Schlagzeilen in Schweden gesorgt. Der 44-Jährige verpasste den 5:1-Auftaktsieg seiner ehemaligen Nationalmannschaft gegen Tunesien in der Gruppe F. Stattdessen besuchte er das UFC-Kampfevent vor dem Weißen Haus in Washington. Die schwedische Tageszeitung Expressen titelte: „Zlatan lässt Schweden links liegen – und taucht bei UFC-Event auf“. Kritik gab es auch aus dem Lager der Nationalspieler Schwedens.

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Ibrahimovic ist während der Weltmeisterschaft als TV-Experte für den amerikanischen Sender Fox Sports tätig. Fox gilt in den USA beinahe schon als Haus- und Hofberichterstatter von US-Präsident Donald Trump, auf dessen Mist auch die Kampfveranstaltung vor dem Weißen Haus gewachsen ist. Das Event, offiziell unter dem Namen „UFC Freedom 250“ abgehalten, war Teil der 250. Jubiläumsfeier der US-Unabhängigkeitserklärung – und der Feiern zum 80. Geburtstag Trumps.

Ibrahimovic besucht lieber Trump-Geburtstagsparty statt das WM-Spiel der Schweden

Dass nun ausgerechnet der Rekordtorschütze Schwedens lieber mit Donald Trump Geburtstag feierte, statt sein ehemaliges Team im Stadion zu unterstützen, sorgte im Nationalteam für Kritik. Mittelfeldspieler Jesper Karlström äußerte sich kritisch gegenüber Expressen: „Er hätte unser Spiel priorisieren müssen“. Gleichzeitig ließ er die Tür für künftige Besuche offen: „Aber er darf beim nächsten Spiel dabei sein“.

Anthony Elanga zeigte sich gelassener. „Er kann tun, was immer er will. Wir sind alle glücklich, dass wir gewonnen haben und werden uns hoffentlich auf die nächsten Wochen fokussieren können“, sagte der Außenstürmer. Ibrahimovic selbst teilte Ausschnitte des Spektakels auf Instagram. Zudem war er in einem von der UFC geteilten Video zu sehen, in dem er sich positiv über die Veranstaltung äußerte: „Ich meine, das ist etwas, das ich niemals erwartet hätte. Aber es ist einfach großartig.“

Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Esther Sedlaczek (ARD) – Moderation im Stadion:
Sedlaczek ist das Gesicht der ARD-Sportschau und übernimmt bei der WM 2026 die Live-Moderation direkt aus den Stadien in den USA, Kanada und Mexiko. Die gebürtige Münchnerin gehört seit Jahren zu den bekanntesten Sportmoderatorinnen Deutschlands und ist aus der Fußball-Berichterstattung nicht mehr wegzudenken.
Bastian Schweinsteiger (ARD) – Leit-Experte:
Schweinsteiger ist der prominenteste Experte der ARD bei der WM 2026 und analysiert die Spiele direkt aus den Stadien. Der Weltmeister von 2014 gilt als einer der renommiertesten Fußball-Experten im deutschen Fernsehen. Seit seinem Karriereende 2019 ist er festes Gesicht der ARD-Sportschau und begeistert mit tiefgründigen taktischen Analysen an der Seite von Esther Sedlaczek.
Alex Schlüter (ARD) – Reporter aus dem DFB-Quartier:
Schlüter berichtet für die ARD exklusiv aus dem Quartier der deutschen Nationalmannschaft und liefert Hintergrundberichte sowie Interviews direkt aus dem DFB-Camp. Der Moderator und Reporter ist bekannt aus der Sportschau und dem WDR. Mit seiner nahbaren Art bringt er die Fans nah ans DFB-Team heran.
Lea Wagner (ARD) – Studio-Moderation Primetime:
Wagner moderiert die WM-Primetime-Sendungen aus dem ARD-Studio in Köln und ist damit das Gesicht der Abend-Berichterstattung. Die junge Moderatorin hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Sportschau etabliert und überzeugt mit souveränem Auftreten und Fußball-Kompetenz. Bei der WM 2026 führt sie durch die Vorberichterstattung und Zusammenfassungen der Abendsendungen.
Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Dass Ibrahimovic während der WM nicht ausschließlich für Schweden Partei ergreifen würde, war bereits im Vorgang klar. Er selbst hat bosnische und kroatische Wurzeln und hat bereits während der Fox-Übertragung vom WM-Eröffnungsspiel Partei für das Heimatland seiner Mutter ergriffen. Er habe „auch ein paar Wurzeln in Kroatien, ich unterstütze sie in diesem Turnier“. (sch)

Rubriklistenbild: © Montage: dpa/Luca Bruno / dpa/Pool Reuters

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