„An mir würde es nicht scheitern“

Klopp plaudert im Live-TV weitere Details über Völler-Telefonat aus

Vor dem furiosen WM-Viertelfinaleinzug der Schweiz äußert sich Jürgen Klopp offen über den Bundestrainer-Job – und ein wichtiges Telefonat mit Rudi Völler.

Es ist das Telefonat, über das aktuell ganz Fußball-Deutschland spricht. Noch bevor am vergangenen Dienstag (7. Juli) die mit Spannung erwartete Entscheidung verkündet wurde, dass Rudi Völler weiterhin DFB-Sportdirektor bleiben wird, gab es ein Gespräch zwischen dem 66-Jährigen und dem designierten Bundestrainer Jürgen Klopp. In seiner Rolle als WM-Experte bei MagentaTV gab Klopp vor dem Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien spannende Einblicke in das brisante Telefonat.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

„Die Situation ist ja tatsächlich insofern ungewöhnlich, als eben nichts entschieden ist. Aber trotzdem können ein paar Gespräche geführt werden, egal, wie es am Ende ausgeht“, erklärte Klopp im Live-TV auf die Frage von Magenta-Moderator Johannes B. Kerner nach einem Gespräch mit Völler. Auch Thomas Müller war dort wieder als Experte tätig und äußerte sich im Wohnzimmer seiner Vancouver Whitecaps vielsagend über Klopp und das Amt des Bundestrainers.

Klopp verrät Details von Völler-Telefonat: „An mir würde es nicht scheitern“

Ausschlaggebend für den Anruf von Klopp seien Berichte gewesen, wonach zunächst unklar war, ob Völler unter einem Bundestrainer Klopp weitermachen wolle. „Und wenn man dann liest, dass darüber nachgedacht wird, ob Rudi Völler mit mir im Fall des Falles kann, dann fand ich es schon, dass es gut ist, dass wir mal miteinander direkt sprechen und einfach klären: ‚Gut, an mir würde es nicht scheitern‘“, so Klopp weiter.

Völler selbst bestätigte bei einer Runde mit ausgewählten Medienvertretern, zu denen auch Absolut Fussball gehörte, dass das Telefonat bereits am vergangenen Samstag (4. Juli) stattgefunden habe. Mittlerweile scheint klar: Auch jenes Telefonat mit Klopp soll den DFB-Sportdirektor dazu bewogen haben, erstmal in seinem Amt zu bleiben. Es soll allerdings auch ein Gespräch mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff gegeben haben.

Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Esther Sedlaczek (ARD) – Moderation im Stadion:
Sedlaczek ist das Gesicht der ARD-Sportschau und übernimmt bei der WM 2026 die Live-Moderation direkt aus den Stadien in den USA, Kanada und Mexiko. Die gebürtige Münchnerin gehört seit Jahren zu den bekanntesten Sportmoderatorinnen Deutschlands und ist aus der Fußball-Berichterstattung nicht mehr wegzudenken.
Bastian Schweinsteiger (ARD) – Leit-Experte:
Schweinsteiger ist der prominenteste Experte der ARD bei der WM 2026 und analysiert die Spiele direkt aus den Stadien. Der Weltmeister von 2014 gilt als einer der renommiertesten Fußball-Experten im deutschen Fernsehen. Seit seinem Karriereende 2019 ist er festes Gesicht der ARD-Sportschau und begeistert mit tiefgründigen taktischen Analysen an der Seite von Esther Sedlaczek.
Alex Schlüter (ARD) – Reporter aus dem DFB-Quartier:
Schlüter berichtet für die ARD exklusiv aus dem Quartier der deutschen Nationalmannschaft und liefert Hintergrundberichte sowie Interviews direkt aus dem DFB-Camp. Der Moderator und Reporter ist bekannt aus der Sportschau und dem WDR. Mit seiner nahbaren Art bringt er die Fans nah ans DFB-Team heran.
Lea Wagner (ARD) – Studio-Moderation Primetime:
Wagner moderiert die WM-Primetime-Sendungen aus dem ARD-Studio in Köln und ist damit das Gesicht der Abend-Berichterstattung. Die junge Moderatorin hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Sportschau etabliert und überzeugt mit souveränem Auftreten und Fußball-Kompetenz. Bei der WM 2026 führt sie durch die Vorberichterstattung und Zusammenfassungen der Abendsendungen.
Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026

Klopp verriet bei MagentaTV auch, warum er Völler an seiner Seite als möglichen Bundestrainer schätzen würde: „Wenn es so kommen sollte, dann wäre es so, dass es hilfreich ist, dass man jemanden da hat, der die Abläufe und alles kennt. Rudi auf der einen Seite mit seiner Fußball-Erfahrung und auf der anderen Seite auch mit seiner langjährigen Tätigkeit im Verband – wo ich, wenn ich es werden würde, keinerlei Erfahrung habe. Ich habe weder Nationalmannschaft gespielt noch irgendwann mal eine trainiert.“

Bis die Klopp-Verkündung als neuer DFB-Coach offiziell wird, sind allerdings noch Verhandlungen zu führen. Zunächst müssen sich Klopp und der DFB über die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit einigen. Zudem braucht es grünes Licht von Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff, da Klopps aktueller Vertrag beim Brausekonzern noch bis 2029 läuft. Für Völler wäre die EM 2028 in Großbritannien wiederum das wohl letzte Turnier seiner Amtszeit. (kus)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Keystone | Peter Klaunzer

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare