Ex-Kollege von Star-Trainer

Erster Klopp-Assistent als möglicher Bundestrainer steht offenbar schon fest

Jürgen Klopp arbeitet wohl hinter den Kulissen bereits an seinem möglichen Personal als Bundestrainer. Nun ist ein großer Name aufgetaucht.

Jürgen Klopp hat offenbar seine erste Personalentscheidung als möglicher neuer Bundestrainer getroffen. Der Niederländer Pep Lijnders soll sein erster Assistent beim DFB werden. Das berichtet das US-Sportportal The Athletic. Der Co-Trainer hat laut dem Medienbericht vorläufig zugestimmt. Ein endgültiger Vertrag hängt jedoch davon ab, ob sich Klopp und der DFB einigen. Schon am kommenden Wochenende soll es zu einem Treffen in New York kommen.

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Pep Lijnders ist kein Unbekannter im Umfeld von Jürgen Klopp: Der 43-jährige Niederländer arbeitete von 2018 bis 2024 als Co-Trainer unter Klopp beim FC Liverpool. In dieser Zeit gewannen beide gemeinsam die UEFA Champions League und die englische Meisterschaft. Nach dem Ende der Ära Klopp in Liverpool übernahm Lijnders den Cheftrainerposten bei Red Bull Salzburg.

Klopp-Assi? Lijnders zuletzt mit Pep Guardiola bei Manchester City

Zuletzt war er im Trainerstab von Pep Guardiola bei Manchester City tätig, der seine Amtszeit in England beendet hat. Lijnders gilt als taktisch versierter Assistent mit breiter Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau. Neben Lijnders soll Klopp weitere vertraute Gesichter zum DFB mitbringen. Peter Krawietz, ein langjähriger Weggefährte Klopps, gilt als gesetzt.

Auch Zsolt Löw wird als Kandidat für den deutschen Trainerstab gehandelt. Zudem kursieren Berichte, wonach Ex-Nationalspieler Mario Gomez eine Anstellung beim DFB erhalten könnte. Gomez fungiert derzeit als Technischer Direktor bei Red Bull. Trotz der konkreten Personalplanung ist eine Einigung noch nicht in trockenen Tüchern.

Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden – falls nicht, stehen diese Alternativen bereit

Jürgen Klopp ist der absolute Top-Favorit auf die Nagelsmann-Nachfolge. Das bestätigte der Verband bereits selbst. Bei der WM ist Klopp aktuell noch als TV-Experte unterwegs.
Bei Borussia Dortmund und zuletzt dem FC Liverpool hat sich Klopp einen Legenden-Status auf der Trainerbank erarbeitet. Besonders mit den Reds hat er mit dem Champions-League-Titel 2019 und der Meisterschaft einem Jahr später seine größten Erfolge gefeiert.
Gibt es eine Hürde? Aktuell ist Klopp noch als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull im Amt. Sein Vertrag im Konzern läuft noch bis 2029 – nach Informationen der BILD enthält sein Arbeitspapier keine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel.
Christian Streich war mehr als 12 Jahre Trainer beim SC Freiburg. In der Bundesliga hat er sich besonders durch seine sympathische und ehrliche Art in die Herzen der Fans gespielt.
Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden – falls nicht, stehen diese Alternativen bereit

Eine zentrale Rolle in den Verhandlungen spielt Red Bull, Klopp ist beim Brausekonzern als Global Head of Soccer angestellt. Sein Vertrag läuft bis 2029 und enthält wohl keine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel. Ohne die Zustimmung von CEO Oliver Mintzlaff ist ein Wechsel zum DFB wohl nicht möglich.

Diskutiert werden zwei Modelle: Entweder zahlt der DFB eine Ablöse, die Schätzungen zufolge im einstelligen Millionenbereich liegen würde. Oder Klopp bleibt auch als Bundestrainer weiterhin für Red Bull tätig – als Markenbotschafter. Beide Seiten gelten als verhandlungsbereit. Rudi Völler bleibt unterdessen Sportdirektor des DFB. Er hat nach eigenen Angaben seinen Vertrag bis zur Europameisterschaft 2028 bestätigt. (cb)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa/ Zuma Press / Keystone | David Klein / Peter Klaunzer

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