Heimspiel am Ostersonntag
BVB-Aufstellung heute gegen Gladbach: Kovač vertraut den Barça-Besiegern
Der BVB will den Schwung aus dem Sieg über Barça gegen Gladbach mitnehmen. Trainer Niko Kovač nimmt in der Aufstellung keine Änderungen vor.
Update vom 20. April: Die BVB-Aufstellung für das Duell mit Gladbach ist da! Trainer Niko Kovač hat sich entschieden: Es bleibt alles beim alten in der Dortmund-Formation, die elf Barça-Besieger bekommen das Vertrauen.
„Die Leistung, das Engagement, die Intensität und der Siegeswillen, all das hat gestimmt. Von daher bestünde kein Grund, etwas zu wechseln. Die Jungs haben es sich verdient, am Wochenende wieder aufzulaufen“, hatte Kovač in Bezug auf das Spiel gegen den FC Barcelona unter der Woche gesagt (siehe Erstmeldung unten).
Die BVB-Aufstellung gegen Gladbach:
Kobel – Süle, Anton, Bensebaini – Couto, Groß, Nmecha, Svensson – Beier, Guirassy, Adeyemi
Veränderungen gibt es damit nur auf der prominent besetzten Bank, auf der auch Emre Can und Carney Chukwuemeka Platz nehmen, nachdem sie unter der Woche angeschlagen fehlten.
Erstmeldung vom 18. April: Dortmund – „Raus mit Applaus“, diese Schlagzeile war nach dem 3:1-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Barcelona in der Champions League sehr beliebt. Der BVB fügte dem spanischen Tabellenführer zwar seine erste Pflichtspielniederlage im Jahr 2025 zu, für das Wunder im Viertelfinale reichte es nicht.
So kann sich Schwarzgelb ab sofort ganz auf den Endspurt in der Bundesliga konzentrieren. Am 30. Spieltag soll die Aufholjagd auf die Europapokalplätze im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Ostersonntag fortgesetzt werden (17.30 Uhr, alle TV-Infos).
Borussia-Duell ist ein tabellarischer Nachbarschaftsstreit
Gladbach belegt Tabellenplatz sieben, hat zwei Punkte mehr auf dem Konto als der Tabellenachte Dortmund. Ein Sieg ist also Pflicht für den BVB. Der Blick in die Statistik ist verheißungsvoll, die Fohlen sind seit Jahren ein sehr gern gesehener Gast: Die letzten elf Heimspiele gewann der BVB gegen Gladbach, das seit der Jahrtausendwende ganze vier Punkte aus Dortmund mitgenommen hat.
Auf eine solche Bilanz verlässt sich Trainer Niko Kovač freilich nicht. Für ihn ist wichtiger, dass Gladbach vier der letzten fünf Auswärtsspiele gewonnen hat. „Es ist eine ähnliche Konstellation wie gegen Mainz und Freiburg, ein Gegner, der in der Tabelle vor uns steht, den wir sehr ernst nehmen und respektieren“, sagte Kovač in der Spieltagspressekonferenz am Karfreitag.
Größte Fragezeichen um BVB-Kapitän Emre Can
Die Vorzeichen scheinen dennoch nicht nur aus historischer Sicht günstig. Der BVB hat gegen Barça viel Selbstvertrauen getankt, während die Gäste vom Ostersonntag zuletzt auf St. Pauli (1:1) und gegen Freiburg (1:2) arg enttäuschten. Zudem geht Gladbach mit mehreren personellen Fragezeichen ins Spiel, wohingegen Kovač ein breites Aufgebot zur Verfügung steht. Nur die Langzeitverletzten Marcel Sabitzer und Nico Schlotterbeck fallen definitiv aus.
Auch die unter der Woche fehlenden Emre Can und Carney Chukwuemeka standen bei einer leichten Trainingseinheit am Feiertag zur Verfügung. Beim englischen Mittelfeldmann deutet alles darauf hin, dass er gegen Gladbach mitwirken kann. Beim Kapitän will Kovač alle Vorsicht walten lassen.
„Das ist heute keine Bundesliga-Intensität gewesen. Wir werden kein Risiko gehen. Wenn die Ärzte sagen, es ist in Ordnung, dann werden wir darüber nachdenken. Wenn nicht, fällt er sowieso flach“, sagte der Kroate zu Can.
BVB-Trainer erkennt eigentlich „keinen Grund, etwas zu wechseln“
Niemand würde sich verwundert die Augen reiben, wenn der Chefcoach die gleiche Startelf ins Rennen schicken sollte wie gegen Barça. „Die Leistung, das Engagement, die Intensität und der Siegeswillen, all das hat gestimmt. Von daher bestünde kein Grund, etwas zu wechseln. Die Jungs haben es sich verdient, am Wochenende wieder aufzulaufen“, so Kovač. Dennoch habe er als Trainer „manchmal andere Gedankenspiele“.
Es gilt, auch nach dem Aus in der Champions League die Belastung sinnvoll zu steuern, zumal der BVB die letzten fünf Partien der Bundesliga-Saison zu „fünf Endspielen“ auserkoren hat, wie Mittelfeldmann Pascal Groß gegenüber Klubmedien formulierte.
Die schönsten Momente in der Karriere von Mats Hummels




Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen Gladbach
Kobel – Süle, Can, Anton – Ryerson, Groß, Nmecha, Bensebaini – Chukwuemeka – Beier, Guirassy
Wenn Can zur Verfügung steht, dürfte er in die Startelf rücken. Dann wäre voraussichtlich die Frage, ob Ramy Bensebaini oder Daniel Svensson den linken Flügel bearbeiten. Gegen seinen Ex-Klub spräche womöglich ein Hauch mehr für Bensebaini. Auf rechts wurde Julian Ryerson gegen Barcelona geschont, grundsätzlich hat der Norweger die Nase klar vor Yan Couto.
Chukwuemeka und Julian Brandt sind die Kandidaten für die Zehner-Position, die es aber im System von Kovač gar nicht geben muss: Durchaus vorstellbar, dass der Trainer beim 3-4-3 bleibt, in dem Dortmund gegen Barça wirbelte, dann würden Karim Adeyemi, Maximilian Beier und Serhou Guirassy wieder gemeinsam wirbeln. Theoretisch stehen außer den genannten Spielern beispielsweise auch Jamie Gittens oder Salih Özcan für die Startelf bereit.
Zu sehr wird Kovač wohl kaum von seinen Barça-Besiegern abweichen. Auch wenn der Trainer sagt: „Ich habe das schöne Gefühl, dass ich mich entscheiden muss. Ich kann das ein oder andere auswählen. Und ich weiß: Egal wer spielt, er wird sein Maximum geben und geben müssen, weil die anderen mit den Hufen scharren.“
Rubriklistenbild: © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen

