Vom Pech verfolgt?

Nach Degradierung: Nächste Hiobsbotschaft für DFB-Keeper Ter Stegen?

Marc-André ter Stegen soll in den Planungen von Hansi Flick beim FC Barcelona keine Rolle mehr spielen. Kommt es nun für den DFB-Keeper noch bitterer?

Barcelona/Frankfurt – „Ich freue mich extrem auf die kommende Saison, weil wir eine tolle Mannschaft haben, die jung, dynamisch und hungrig ist“, ließ Marc-André ter Stegen hinsichtlich seiner Zukunft beim FC Barcelona im Juni verlauten.

Doch seither ist einiges passiert. Die katalanischen Sportzeitungen Sport und Mundo Deportivo berichteten zuletzt, Trainer Hansi Flick habe Ter Stegen im Rahmen eines persönlichen Gesprächs zu verstehen gegeben, dass er beim FC Barcelona künftig nur noch Nummer drei im Tor ist.

„Mesías“, „GOAT“, „la Pulga“ – die unglaubliche Karriere von Lionel Messi

Lionel Andrés Messi Cuccittini wird am 24. Juni 1987 in Rosario geboren. Obwohl er bis heute nie ein Spiel in Argentiniens höchster Spielklasse bestritt, wird sein Name stets mit seinem Jugendklub Newell’s Old Boys in Verbindung gebracht. Von 1995 bis 2000 durchlief er dort die Jugendmannschaften, bevor es ihn über den großen Teich zog.
Im Oktober 2004 gibt Messi sein Debüt in Barcelonas Profimannschaft – ein Kurzeinsatz gegen den Stadtrivalen Espanyol. Für die kommenden 17 Jahre sind die Schicksale von Klub und Spieler untrennbar miteinander verbunden.
Parallel zu seinem Aufstieg in Spanien zeichnet sich auch seine große Nationalmannschaftskarriere ab. Mit der U20 der Albiceleste wird Messi Weltmeister sowie Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers.
Es folgen unzählige Auftritte im Dress der A-Nationalmannschaft, darunter fünf WM-Teilnahmen: 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022.
„Mesías“, „GOAT“, „la Pulga“ – die unglaubliche Karriere von Lionel Messi

Marc-André ter Stegen beim FC Barcelona degradiert

Demnach ist der für 25 Millionen Euro von Stadtrivale Espanyol verpflichtete Joan García die Nummer eins, Wojciech Szczęsny, der seinen Vertrag bis 2027 verlängert hat, die Nummer zwei. Ter Stegen würde mit Beginn der neuen Saison nicht einmal mehr im Spieltagskader des FC Barcelona stehen, sondern müsste mit der Tribüne vorliebnehmen.

Barça plant im Tor offensichtlich einen Generationenwechsel. Hinzu kommt, dass Ter Stegen laut Sport bis zu seinem Vertragsende 2028 noch 42 Millionen Euro an Gehalt zustehen sollen, der finanziell angeschlagene FC Barcelona dieses Geld gerne einsparen würde.

Marc-André ter Stegen durchlebt in Barcelona gerade eine herausfordernde Zeit.

Trotz der prekären Situation wolle ter Stegen den Konkurrenzkampf annehmen, hieß es zuletzt. Dabei gebe es intern Zweifel an der Fitness des 33-Jährigen.

Wegen eines Patellasehnenrisses fiel Ter Stegen von September 2024 bis Mai 2025 satte 214 Tage aus. Schon in der Saison zuvor war er aufgrund einer Rückenverletzung für 86 Tage zum Zuschauen verdammt.

DFB-Keeper Ter Stegen muss sich möglicherweise neuer Operation unterziehen

Inmitten des Kampfs um seine Zukunft droht Ter Stegen nun der nächste Rückschlag: Wie die spanische Sportzeitung Marca und das katalanische Online-Medium Jijantes unisono berichten, ziehe Ter Stegen wegen anhaltender Rückenbeschwerden eine neuerliche Operation in Erwägung. Im Falle eines medizinischen Eingriffs müsste Ter Stegen demzufolge mehrere Monate pausieren.

Der FC Barcelona hat dazu bislang keine Auskunft gegeben. Zum Start der Vorbereitung auf die neue Saison habe Ter Stegen unlängst „getrennt von der Gruppe“ trainiert und „Übungen im Fitnessraum“ absolviert, teilte Barça kürzlich mit.

Weil die Rückenprobleme nichts anderes zuließen?

Auswirkungen auf Platz im DFB-Tor und die WM 2026?

Die ohnehin schon komplizierte Lage scheint sich für Ter Stegen zuzuspitzen, zumal für ihn auch sein Stammplatz im Tor des DFB-Teams auf dem Spiel steht.

Bis zum Start der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sind es noch elf Monate. Bis dahin will Ter Stegen möglichst viele Argumente für Bundestrainer Julian Nagelsmann sammeln. Doch kann der Torhüter diese nur erbringen, wenn er ausreichend spielt. Verletzt und/oder auf der Tribüne in Barcelona wird das zweifellos schwierig.

Rubriklistenbild: © IMAGO / NurPhoto

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