Rekordmeister bestätigt

FC Bayern verkündet Entscheidung bei Serge Gnabry

Der FC Bayern hat die nächste wegweisende Personalentscheidung getroffen. Im Poker um die Zukunft von Serge Gnabry ist eine Entscheidung gefallen

Großer Jubel bei den Fans des FC Bayern. Nicht nur Dayot Upamecano möchte seinen Vertrag verlängern, auch Serge Gnabry hat sich zu einem Verbleib entschieden. Der deutsche Rekordmeister gab am Donnerstag bekannt, dass der deutsche Nationalspieler einen neuen Kontrakt unterzeichnet hat. Der gebürtige Stuttgarter verlängert um zwei Jahre, bindet sich bis Sommer 2028 an den Tabellenführer der Bundesliga.

Serge Gnabry will beim FC Bayern weiter für Furore sorgen.

Sechsmal wurde Gnabry mit dem FCB Meister, darüber hinaus gewann er 2020 die Champions League. Schon seit 2017 geht er für die Roten auf Torejagd. Sportvorstand Max Eberl ist froh, dass die gemeinsame Zeit weitergeht. „Serge Gnabry ist mit dem FC Bayern gewachsen und zählt zu den absoluten Stützen dieser Mannschaft – auf dem Platz und in der Kabine ist er ungemein wichtig. Er hat mit diesem Verein alles gewonnen und will dennoch immer mehr: Das macht ihn zu einem Vorbild. Er steht für den FC Bayern.“

Serge Gnabry verlängert beim FC Bayern bis 2028

Auch Christoph Freund ist sich sicher: Die Verlängerung mit dem 30-Jährigen war die richtige Entscheidung. „Jeder sieht, wie sehr Serge Gnabry unser Spiel bereichert. Er ist in der Offensive vielseitig einsetzbar, schnell, ballfertig und abschlussstark. Wir freuen uns, dass er weiter für den FC Bayern stürmt, zumal er mit seiner ganzen Art und seinem Charakter eine wichtige Rolle für die Mannschaft spielt.“

Gnabry hatte schon vor einigen Monaten durchklingen lassen, dass er sich in München sehr wohlfühlt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge musste er für seinen neuen Vertrag eine Gehaltskürzung hinnehmen. Damit hat der Stürmer allerdings keine Probleme, nach achteinhalb gemeinsamen Jahren ist er auf dem besten Wege, den Status einer Vereinslegende zu erreichen.

Vom Sündenbock zum Hoffnungsträger: Die wundersame Auferstehung von Serge Gnabry beim FC Bayern

Gemeinsam mit Joshua Kimmich (untere Reihe, 6. von links) gehört Serge Gnabry 2008/09 (obere Reihe, 4. von links) zu den großen Nachwuchstalenten bei den Schwaben. Als gebürtiger Stuttgarter hat er die VfB-DNA im Blut.
In der B-Jugend des VfB Stuttgart macht Gnabry 2011 auf sich aufmerksam. Im Jahr 2006 war er von Stadt-Rivale Stuttgarters Kickers in die Jugendakademie des VfB gewechselt.
Der Offensivspieler entscheidet sich für einen Wechsel zum FC Arsenal, steht 2012 im Capital One Cup auf dem Platz. In Arsenals U18-Team startete sein Insel-Abenteuer.
Auch der DFB lässt sich Gnabrys Potenzial nicht engehen. Mittlerweile, wir schreiben das Jahr 2013, spielt Gnabry auch für die deutsche U19-Nationalmannschaft. Debütiert hatte er bereits in der U16.
Vom Sündenbock zum Hoffnungsträger: Die wundersame Auferstehung von Serge Gnabry beim FC Bayern

„Ich freue mich, noch weitere Jahre beim FC Bayern spielen zu können. Die Gespräche waren durchweg positiv, und dass ich jetzt dann mit Ende dieses Vertrags über zehn Jahre hier bin, hätte ich niemals gedacht, als ich bei Bayern angefangen habe“, freut sich Gnabry über seine Verlängerung. An der Isar hat er noch einiges vor.

In der aktuellen Saison sollen mehrere Titel gewonnen werden. „Meine Ziele sind, dass es so weitergeht: Wir sind eine echte Einheit und können Großes erreichen. Die Gründe zu verlängern sind die Mannschaft, das Trainerteam, der ganze Verein, die Fans, die Stadt, das Umfeld: Ich fühle mich beim FC Bayern sehr wohl.“ (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Heiko Blatterspiel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare