Nächster Schritt geplant

Reitz erklärt Saisonziel und äußert Appell an Gladbach-Stars

Rocco Reitz formuliert ein persönliches Ziel für die Saison 2025/26. Seinen Weg setzt er in Gladbach fort, doch er strebt eine Steigerung an.

Rottach-Egern – Rocco Reitz ließ die Fans von Borussia Mönchengladbach mit einer wichtigen Botschaft aufatmen. Der zentrale Mittelfeldspieler plant trotz der Transfergerüchte nach der U21-Europameisterschaft keinen Abflug.

Nach der U21-EM ist vor der Saison mit Gladbach

Das war allerdings nicht die einzige Nachricht, die Reitz im Mediengespräch, an dem auch Absolut Fussball, das Fußball-Portal von Home of Sports, teilgenommen hat, bewusst platziert hat. Das Eigengewächs geht mit einem großen Ziel in die neue Saison, er will den nächsten Schritt in Richtung eines Führungsspielers machen.

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„Es ist mein Ziel, mehr Verantwortung zu übernehmen“, sagte Reitz, der mit 23 Jahren noch immer jung, aber kein Nachwuchstalent mehr ist. „Wenn ich mich umschaue, sind viele junge Hüpfer dabei, zu denen ich auch mal gehört habe.“ Die Niklas Swiders, Tiago Pereira Cardosos oder Wael Mohyas der Fohlen-Elf will er in ihrer Entwicklung unterstützen.

Reitz mit Appell an Gladbach-Stars

Reitz ist seit seinem Durchbruch in der Saison 2023/24 eine Gladbacher Identifikationsfigur. Wird über die neue Generation der Borussia gesprochen, ist er ganz vorne dabei. Was sich manchmal durchaus wie eine Bleiweste anfühlen kann, ist für den U21-Nationalspieler ein echter Boost: „Es ist der größte Traum, dass du irgendwann so einen Status in deinem Heimatverein haben darfst. Es ist für mich eine Motivation und ein richtiger Ansporn, das zu liefern und den Fans zu geben.“

In dieser Rolle hat der Mittelfeldspieler das Privileg, seine Mitspieler fordern zu dürfen. Nach 57 Gegentoren in der abgelaufenen Saison will und soll Borussia stabiler werden, das geht nur gemeinsam. „Ich hoffe, dass sich alle gemeinschaftlich reinhauen“, sagte Reitz und ergänzte, was er speziell fordere: „Dass du auch läufst, wenn der andere läuft. Dass du dich gezwungen fühlst, alles zu geben, wenn einer vorneweg marschiert. Wenn du drei bis vier Jungs hast, die das machen, ziehst du andere mit.“

Rocco Reitz hat bei Borussia Mönchengladbach Großes vor.

Unter anderem durch den Teamspirit soll es gelingen, das eigene Tor besser zu verteidigen. „Ich habe immer lieber ein 1:0 oder ein 0:0 oder ein 2:1. Es zehrt an einem, wenn du manchmal drei oder vier Tore kassierst und weißt, du musst vier oder fünf Tore schießen, um das Spiel zu gewinnen“, stört sich Reitz an dem Chaos, das speziell im April und Mai geherrscht hat.

Reitz ist froh über großen Konkurrenzkampf

Cheftrainer Gerardo Seoane tüftelt darüber hinaus an taktischen Anpassungen, mehr Spielkontrolle in Form von längeren Ballbesitzphasen sollen ein weiterer Faktor für die Trendwende werden. Zudem könnte der Schweizer nach dem Abgang von Alassane Pléa einen Wechsel vom 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 erwägen, möglich erscheint auch ein 4-1-4-1 in Abhängigkeit davon, welchen Offensivspieler Borussia noch verpflichten wird.

Im Mittelfeld werden jedenfalls die Karten neu gemischt. Gegenwärtig befinden sich bis zu sechs Akteure in einem Konkurrenzkampf, selbst Julian Weigl soll nach dem schwachen Endspurt nicht mehr unersetzlich sein. In Reitz‘ Augen ist das Duell um die Startplätze wichtig, denn damit fühlt sich jeder zu Höchstleistungen verpflichtet.

„Die stärksten Spieler werden sich durchsetzen, der Trainer wird diejenigen aufstellen, die er für den Gegner braucht. Jeder kann sich zeigen“, betonte der 23-Jährige. Und natürlich will es Reitz darauf ankommen lassen, dass sich nur noch die Frage stellt, wer neben ihm spielen wird. Denn wer ein Führungsspieler sein will, muss in allererster Linie gesetzt sein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto

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