Nationalspieler verlässt Milan
Geldregen für Schalke: Wechsel von Ex-S04-Star in die Premier League fix
Schalke 04 darf sich überraschend über Millionen-Einnahmen freuen für einen Spieler, der seit drei Jahren nicht mehr das Trikot der Knappen trägt.
Gelsenkirchen – Die Euphorie bei Schalke 04 nach dem Saisonauftakt gegen Hertha BSC (2:1) ist nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern am zweiten Spieltag wieder verflogen. Dennoch haben alle, die es mit Schalke halten, an diesem Wochenende etwas zu feiern, denn die Königsblauen dürfen sich über einen echten Geldregen freuen. Und das für einen Spieler, der längst nicht mehr im Verein ist.
Die Rede ist von Malick Thiaw, der Schalke im Sommer 2022 für über neun Millionen Euro in Richtung AC Mailand verlassen hat und jetzt den nächsten Schritt geht. Der Innenverteidiger wechselt für kolportierte 35-40 Millionen Euro zu Newcastle United in die Premier League. Den Transfer gaben die „Magpies“ am späten Montagabend offiziell bekannt.
Durch Weiterverkaufsklausel: Schalke macht Millionen mit Ex-Spieler
Thiaw soll laut einem Bericht der Gazzetta dello Sport einen Vertrag bis mindestens 2029 unterzeichnet haben. Doch warum genau dürfen sich auch die Schalker über den Transfer freuen? Ganz einfach: Bei dem Verkauf im Jahr 2022 sicherte S04 sich eine knapp zehnprozentige Weiterverkaufsbeteiligung, die dem Zweitligisten jetzt wichtige Einnahmen generiert.
Laut Sky beläuft sich Schalkes Mitverdienst auf etwa vier Mio. Euro, wovon nach Abzug der Steuern noch rund zwei Mio. Euro übrigbleiben. Mit Blick auf die schwierige finanzielle Lage dürften die Mehr-Einnahmen den Knappen gut zu Gesicht stehen. Wie die Bild berichtet, sollen die Thiaw-Millionen nicht in neue Spieler fließen, sondern eingesetzt werden, um die Eigenkapitalauflage zu erfüllen.
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Für Thiaw indes endet eine durchwachsene Zeit in Mailand. Auch wenn der 24-Jährige in seinen drei Jahren bei den Rossoneri regelmäßig zum Einsatz kam, war er nie unumstrittener Stammspieler. Mit Newcastle kann er in der kommenden Saison – anders als mit Milan – Champions League spielen und sich so weiterhin auf höchstem Niveau beweisen. Im Hinblick auf eine mögliche Nominierung für die Weltmeisterschaft 2026 dürfte das nicht schaden. (dwe)
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