Rotation im letzten Gruppenspiel?

Schweinsteiger glaubt an Torhüterwechsel bei DFB-Elf

Bastian Schweinsteiger könnte sich für das letzte Gruppenspiel der WM einen Wechsel im deutschen Tor vorstellen.

Die deutsche Nationalmannschaft hat das Minimalziel bei der WM 2026 erreicht und zum ersten Mal seit 2014 wieder die K.-o.-Phase erreicht. Nach den Siegen gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) ist der Deutschland zudem sogar der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen – egal, wie das letzte Gruppenspiel ausgehen sollte.

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Gegen Ecuador geht es deshalb lediglich darum, die positive Stimmung beizubehalten und vielleicht den ein oder anderen Spieler zu belohnen, der bisher nicht wirklich zum Zug kam. Geht es nach Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger, steht gegen die Südamerikaner sogar ein anderer Torhüter im Kasten der DFB-Elf.

Schweinsteiger sicher: Baumann hat „es sich verdient“

„Grundsätzlich würde ich in der Situation mehr rotieren, selbst auf der Torwartposition. Warum nicht Oliver Baumann bringen und Manuel Neuer eine Pause geben? Baumann hat es sich verdient, da im Tor zu stehen und auch ein WM-Spiel zu machen, das ist schon etwas Besonderes“, erklärte der Weltmeister von 2014 nach dem Deutschland-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ARD.

Zudem wäre eine gewisse Rotation der Startelf auch mit Hinblick auf mögliche Ausfälle sinnvoll: „Es ist auch gefährlich, der ein oder andere wie jetzt Nico Schlotterbeck, kann sich verletzen.“ Das will man für das Sechzehntelfinale natürlich nicht haben.“ Der Innenverteidiger vom BVB hatte sich gegen die Ivorer eine Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen.

Rückblick WM 2014 – Was können wir für 2026 lernen?

Zur Vorbereitung auf die WM wurden vier Freundschaftsspiele geplant, davon das letzte als Benefiz-Spiel. Zwischen dem zweiten und dritten Spiel fand vom 21. bis 31. Mai 2014 ein Trainingslager im Passeiertal in Südtirol statt.
Geschlossen, konzentriert, ohne Allüren – so startete Deutschland 2014 ins Turnier. Schon hier war zu spüren, dass Hierarchien klar verteilt waren. 2014 gewann kein Star das Turnier, sondern eine funktionierende Ordnung.
Thomas Müller eröffnete die WM mit brutaler Effizienz. Drei Tore erzielte der damals 24-Jährige im Auftaktspiel gegen Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo. Ein Turnierstart, den wir uns 2026 so auch wünschen würden.
Plötzlich geriet Deutschland ins Wanken. Im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana war das DFB-Team gefordert. Gegen Prince Boateng und Co. kamen die Deutschen nicht über 2:2 hinaus. Ein Spiel, das den Charakter der deutschen Elf testete.
Rückblick WM 2014 – Was können wir für 2026 lernen?

Für den 26-Jährigen wird sehr wahrscheinlich Antonio Rüdiger in die Startelf rücken. Der 84-malige Nationalspieler kam schon gegen die Elfenbeinküste für Schlotterbeck in die Partie und könnte dessen Rolle nun für den Rest des Turniers übernehmen. Ebenso möglich ist, dass Deniz Undav seine Chance von Beginn an bekommt.

Der Stürmer vom VfB Stuttgart befindet sich in absoluter Topform und war in bisher 56 WM-Minuten an fünf Treffern (drei Tore und zwei Vorlagen) beteiligt. Bundestrainer Julian Nagelsmann deutete einen möglichen Startelf-Einsatz gegen Ecuador im Interview mit MagentaTV an. Es sei „nichts ausgeschlossen“. (ps)

Rubriklistenbild: © dpa/Tom Weller

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