Auf Krücken aus dem Stadion
„Sieht nicht gut aus“: Stürmer-Verletzung alarmiert Schalke
Schalke zittert um einen jungen Stürmer. Bei der Niederlage gegen Kaiserslautern verletzte sich der Angreifer. Man befürchtet eine lange Ausfallzeit.
Gelsenkirchen – Es war eine Niederlage im doppelten Sinne, die Schalke 04 am Samstag erlitten hat. Das 0:1 gegen Kaiserslautern alleine tat den Fans schon weh, war es doch das 16. Mal in Folge, dass man nicht mit zwei Siegen starten konnte. Zusätzlicher Wermutstropfen: Stürmer Peter Remmert musste verletzt raus, die Sorgen sind groß.
In der 27. Spielminute wurde der 20-Jährige am linken Knöchel behandelt, auswechseln lassen aber wollte er sich nicht. Nach den ersten 45 Minuten blieb er in der Kabine. Zunächst saß der Youngster mit einem Eisbeutel bewaffnet auf der Bank, das Stadion verließ er schließlich auf Krücken. Bange Stunden liegen vor S04, denn: Die Verletzung könnte durchaus gravierender sein.
Auch Trainer Muslic bangt um Stürmer Remmert
„Peter hat gesagt, dass es bei einer Landung nach einem Luftzweikampf passiert ist“, verrät der S04-Coach nach der Partie. „Momentan ist sein Knöchel stark angeschwollen. Jetzt müssen wir abwarten, was die Mediziner sagen.“ Der Übungsleiter hatte sichtlich Mühe, keine zu negativen Prognosen abzugeben.
„Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Momentan schaut es aber nicht gut aus, aber ich möchte da nicht zu viel verraten, denn ich weiß es selbst nicht“ Er verwies darauf, keine voreiligen Schlüsse ziehen zu wollen, ehe eine genauere Untersuchung stattfand. Eine schwerere Verletzung wäre für den jungen Schalker unglaublich bitter.
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Zum Saisonauftakt gegen Hertha BSC hatte Muslic Remmert überraschend von Beginn an aufgeboten, sein Spieler dankte es ihm mit einer starken Leistung. Die Belohnung: Auch gegen Kaiserslautern ließ der Coach seinen jungen Stürmer von der ersten Minute an von der Leine. Nach der Verletzung fand er kaum noch einen Zugriff aufs Spiel, plagte sich mit Schmerzen herum.
Für die 1. Runde des DFB-Pokals, die die Knappen am 17. August gegen Lok Leipzig absolvieren, dürfte Remmert definitiv keine Option sein. Die genaue Diagnose wird in Gelsenkirchen nicht mehr lange auf sich warten lassen, der Nachwuchshoffnung wäre es zu wünschen, dass es sie nicht allzu schlimm erwischt hat. (is)
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