Balogun-Posse
„Absolute Schande“: Selbst Infantino-Kollegen wüten wegen Trump-Eklat
Die WM 2026 wird von einem handfesten Skandal erschüttert. Mittendrin: Gianni Infantino und Donald Trump. Der Widerstand wird immer größer.
Lange wurde er erwartet, nun ist er da: der erste handfeste Skandal bei der WM 2026 in Nordamerika. Mittendrin: Gianni Infantino und Donald Trump. Auslöser ist eine Entscheidung, die den Sport in seinen Grundfesten erschüttert: Die FIFA hob kurz vor dem Achtelfinale der USA gegen Belgien die Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun auf – und das, wie die Nachrichtenagentur AP und The Athletic übereinstimmend berichten, auf direkten Druck von US-Präsident Donald Trump.
Der soll FIFA-Boss Gianni Infantino persönlich angerufen und zu diesem Schritt gedrängt haben. Hier finden Sie alle Informationen im Ticker. Ein beispielloser Vorgang, den es in der WM-Geschichte so noch nie gegeben hat. „Die WM-Endrunde wird jetzt in eine skandalöse Sackgasse geführt. Und das ohne Skrupel, ohne Scham“, kommentiert Absolut-Fussball-Reporter Frank Hellmann.
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Und auch in der FIFA selbst ist die Entscheidung wohl höchst umstritten. Nach Informationen der Axel Springer Global Reporter sind selbst hochrangige FIFA-Funktionäre fassungslos über den Vorgang. Demnach sagte ein Vizepräsident des Weltverbandes auf Anfrage: „Das ist eine absolute Schande.“ So sehen wohl selbst einige FIFA-Funktionäre den Trump-Anruf „als den krassesten Fall politischer Einflussnahme bei einer WM.“
Der direkt betroffene belgische Trainer Rudi Garcia konnte die Entscheidung auf einer Medienrunde ebenfalls nicht nachvollziehen. „Ich wusste nicht, dass der 1. April für die FIFA am 5. Juli ist“, sagte der 62-Jährige vor dem Achtelfinale. Der belgische Verband bekommt in der ganzen Posse Unterstützung von der UEFA. Wie ein Sprecher des europäischen Fußballverbandes bestätigte, laufen derzeit Gespräche, wie eine gemeinsame Reaktion ausfallen kann. Eine offizielle Stellungnahme soll wohl am Montag folgen.
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Auch der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp verurteilte das FIFA-Vorgehen aufs Schärfste. „Man muss einmal ganz kurz sagen: Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel!“, wütete der 59-Jährige bei MagentaTV. „In unserem Spiel leiden wir alle unter Fehlentscheidungen. Trotzdem lernen wir alle im Laufe des Lebens, damit zu leben.“ Ob das aber auch für Trump und Infantion gilt?
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